Forschung und experimentelle Entwicklung (F&E) - Statistiken

Die wichtigsten Kennzahlen zu Forschung und Entwicklung in Wien auf einen Blick

Auf einen Blick: Forschung und Entwicklung in Wien (zur Broschüre)

Wien bildet mit seinen 1.554 Forschungseinrichtungen das Zentrum der Forschung in Österreich. Daraus resultiert die große Bedeutung der Forschung für den Wirtschaftsstandort Wien. Dieser wirkt sich direkt auf die Beschäftigungssituation der Bevölkerung aus. 22.739,2 Vollzeitäquivalente waren 2015 in der Forschung beschäftigt. Von den 10,5 Milliarden Euro, die 2015 in die Forschung in Österreich investiert wurden, gingen 3,5 Milliarden nach Wien.

Gleichzeitig ist Wien im europäischen Vergleich gut aufgestellt: Die österreichische Hauptstadt ist die EU-Region mit dem dritthöchsten Anteil von ForscherInnen und EntwicklerInnen an allen Beschäftigten.

Die wichtigsten Daten und Fakten für Wien hat die Abteilung Wirtschaft, Arbeit und Statistik (MA 23) in der Broschüre Forschung und Entwicklung 2018 (Reihe "Wien in Zahlen") zusammengefasst und grafisch aufbereitet.


Daten

Erhebungseinheiten, Beschäftigte, Ausgaben, Finanzierung

Titel

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F&E: Erhebungseinheiten, Beschäftigte, Ausgaben, Finanzierung in Wien

2004 bis 2015

2002 bis 2013

F&E: Erhebungseinheiten, Beschäftigte, Ausgaben, Finanzierung in Wien und Österreich

2015

2013

Beschäftigte

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Beschäftigte in F&E nach Durchführungssektoren/Erhebungsbereichen und Beschäftigtenkategorien in Wien

2013

Beschäftigte in F&E nach Durchführungssektoren/Erhebungsbereichen, Beschäftigtenkategorien und Geschlecht in Wien

2013

Finanzierung

Titel

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Finanzierung der Ausgaben für F&E nach Bundesländern

2015

2013

Finanzierung der Ausgaben für F&E nach Durchführungssektoren und Finanziergsbereichen in Wien

2013

Finanzierung der Ausgaben für F&E in sämtlichen Ergebungsbereichen nach Wissenschaftszweigen und Finanziergsbereichen in Wien

2013

Ausgaben

Titel

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Ausgaben für F&E nach Durchführungssektoren und Ausgabenarten in Wien

2013

Ausgaben für F&E nach Durchführungssektoren und Forschungsarten in Wien

2013

Unternehmenssektor: Ausgaben für F&E und Beschäftigte nach Beschäftigtengrößenklassen in Wien

2013

Regionale Sonderauswertungen der F&E-Erhebung der Statistik Austria

  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2002: 230 KB XLS
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2004: 226 KB XLS
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2006: 303 KB XLS
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2007: 341 KB XLS
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2009: 197 KB XLSX
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2011: 208 KB XLSX
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2013: 207 KB XLSX
  • Sonderauswertung der F&E-Erhebung für Wien 2015: 213 KB XLSX

Statistisches Jahrbuch

Erläuterungen

Von der Bundesanstalt Statistik Österreich werden alle zwei Jahre primärstatistische Vollerhebungen über Forschung und experimentelle Entwicklung bei den F&E ausführenden Institutionen in allen volkswirtschaftlichen Sektoren durchgeführt. Rechtlichen Grundlage für diese primärstatistische Vollerhebung nach internationalen Standards und Richtlinien bildet die F&E-Statistik-Verordnung 2003. 2007 wurde auf den Erhebungsrhythmus der EU eingeschwenkt, daher gab es nach der Erhebung 2006 im Jahr 2007 wieder eine Erhebung.

Die Auswertung erfolgt bundesweit. Regionale Daten beruhend auf Sonderauswertungen der F&E-Erhebung stehen auf dieser Seite vollständig zum Download zur Verfügung.

Die Auswertung erfolgt bundesweit. Dabei werden Daten über die Beschäftigten, über die Ausgaben für F&E und die Finanzierung dieser Ausgaben sowie über die Art und Zielrichtung der F&E-Tätigkeiten erhoben. Regionale Daten für Wien beruhen auf Sonderauswertungen der F&E-Erhebung, die von der Stadt Wien beauftragt werden.

Definitionen

Forschungsausgaben
Eine wichtige Inputvariable in der Betrachtung der Forschung sind die Bruttoinlandsausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E-Ausgaben), also die Summe an Geldern, die direkt in F&E fließen: für Personal, Sach- und Bauausgaben, Liegenschaftsankäufe und Ausrüstungsinvestitionen.
Forschungsquote
Die Forschungsquote gibt den Anteil der Bruttoinlandsausgaben für F&E am Bruttoregionalprodukt an und wird im Gegensatz zu allen anderen Daten der Forschungsstatistik nach dem F&E-Standort der Unternehmen berechnet. Durch viele Firmensitze und Konzernzentralen in Wien, die auch in anderen Bundesländern Forschungseinrichtungen betreiben, sind die F&E-Ausgaben von Wien nach F&E-Standort geringer als jene nach dem Hauptstandort.
F&E-Personal
Beim Personal in F&E unterscheidet man: Wissenschaftliches Personal (Akademikerinnen und Akademiker, Forscherinnen und Forscher), höher qualifiziertes nicht wissenschaftliches Personal (Maturantinnen und Maturanten, Technikerinnen und Techniker, Laborantinnen und Laboranten) und sonstiges Hilfspersonal.
Landeskrankenanstalten (LKA)
Landeskrankenanstalten beziehungsweise Landeskrankenhäuser werden nicht mittels Fragebogenerhebung erfasst, sondern es erfolgt eine Schätzung der F&E-Ausgaben durch Statistik Austria unter Heranziehung der Meldungen der Ämter der Landesregierungen. Daher liegen keine Daten über Beschäftigte in F&E beziehungsweise über eine Aufgliederung der F&E-Ausgaben nach Forschungsarten vor. Weiters wird die Anzahl der Erhebungseinheiten ohne die Landeskrankenanstalten angegeben. In den Gesamtausgaben und deren Finanzierung sind Aufwendungen für die LKH allerdings enthalten.
Sektoren
Der F&E-Bereich gliedert sich in vier Sektoren: Der Hochschulbereich umfasst Wissenschaftliche Universitäten und Universitäten der Künste, Universitätskliniken, die Akademie der Wissenschaften, Fachhochschulen und Privatuniversitäten. Unter Sektor Staat versteht man alle nicht universitären Bundes-, Landes-, Gemeinde- und Kammerinstitutionen, F&E-Einrichtungen der Sozialversicherungsträger, von der öffentlichen Hand finanzierte und/oder kontrollierte private gemeinnützige Institutionen sowie F&E-Einrichtungen der Ludwig Boltzmann-Gesellschaft und Landeskrankenanstalten (LKA). Der private gemeinnützige Sektor enthält private Institutionen ohne Erwerbscharakter mit vorwiegend privatem oder privatrechtlichem, konfessionellem oder sonstigem nicht öffentlichem Status. Der Unternehmenssektor gliedert sich in den kooperativen Bereich (zum Beispiel Joanneum Research, ARC Seibersdorf) einschließlich Kompetenzzentren und in den firmeneigenen Bereich (in der Absicht zur Erzielung eines Ertrags oder sonstigen wirtschaftlichen Vorteils für den Markt produzierende private und öffentliche Unternehmen).
Vollzeitäquivalente
Beschäftigungsausmaß der gesamten Belegschaft, gerechnet in fiktiven 40-Stunden-Posten. Die Kopfzahlen (Personenanzahl) sind aus zwei Gründen höher als die Vollzeitäquivalente: Einerseits bewirkt natürlich die Teilzeitbeschäftigung eine höhere Kopfzahl, andererseits werden auch Vollzeitbeschäftigte nur anhand ihrer wirklich für die Forschung aufgewendeten Arbeitszeit erfasst. Das bedeutet, dass auch Arbeitsplätze von vollbeschäftigten Forscherinnen beziehungsweise Forschern nur zu einem geringeren Ausmaß in die Statistik einfließen, wenn Teile der Arbeitszeit mit anderen Tätigkeiten verbracht werden.

Abbildungen

Forschung und Entwicklung-Quoten in Österreich, Österreichische Bunderländer 2002 und 2015

F&E-Quoten in Österreich

Forschung und Entwicklung-Quoten in Europa, ausgewählte Städte

F&E-Quoten in Europa

Forschung und Entwicklung-Beschäftigtenanteil in Europa, Top 10-Regionen der Europäischen Union

F&E-Beschäftigtenanteil in Europa

Forschung und Entwicklung-Unternehmen nach Größe, Beschäftigten und Ausgaben, Wien 2015

F&E-Unternehmen nach Größe, Beschäftigten und Ausgaben


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