Bei den Zielgebieten handelt es sich um Gebiete mit gesamtstädtischer Bedeutung mit hohem Entwicklungspotenzial und spezifischen Herausforderungen. Diese Rahmenbedingungen erfordern besonders enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen privaten und öffentlichen Interessensgruppen, wie zum Beispiel Dienststellen der Stadt Wien, Grundeigentümer*innen, Entwickler*innen, Planer*innen et cetera.


Im Stadtentwicklungsplan für Wien 2005 (STEP) wurden erstmals 13 Zielgebiete festgelegt. Das Konzept wurde erfolgreich erprobt und wird daher im STEP 2025 weitergeführt.
Beispiele sind die Aufwertung des Donaukanals als Freizeit- und Naherholungsraum oder die rasante Entwicklung entlang der U2-Achse in der Leopoldstadt.
Zielgebietsmanagement
Für jedes Zielgebiet gibt es ein eigenes "Zielgebietsmanagement" mit Programmkoordinator*innen. Diese stellen Informationen zur Verfügung, geben Impulse, moderieren, bilden Netzwerke, formulieren Handlungsempfehlungen, initiieren maßgebliche Planungsgrundlagen und zeigen räumliche und zeitliche Prioritäten auf.
Die Mitarbeiter*innen des Zielgebietsmanagements koordinieren die komplexe Zusammenarbeit aller Beteiligten. Damit wird sichergestellt, dass die stadtentwicklungspolitischen Vorgaben eingehalten werden.
Revision der Zielgebiete
Die Zielgebiete unterliegen Rahmenbedingungen, die sich stets verändern. Die unterschiedlichen Aufgabenbereiche müssen daher in regelmäßigen Abständen den neuen Gegebenheiten angepasst werden.
In allen Planungen wird dem Klimaschutz, der Anpassung an den Klimawandel und der Kreislaufwirtschaft Rechnung getragen.
