Urbanes Naherholungsgebiet
Der 17 Kilometer lange Donaukanal ist seit 2005 als Zielgebiet der Stadtplanung definiert. So wird die Erhaltung des wichtigen städtischen Lebens-, Freizeit- und Naherholungsraums durch spezifische Maßnahmen garantiert. Das Gebiet rund um den Donaukanal wird durch eine Steigerung des Nutzungsangebotes aufgewertet.
Der Donaukanal wurde in den vergangenen Jahren weiterhin als wichtiger Naherholungsraum wahrgenommen und in dieser Eigenschaft gestärkt. Im urbanen Bereich wurden die neu verpachteten Flächen gemeinsam durch die Betreiber*innen mit dem Zielgebietsmanagement weiterentwickelt. Der Ausbau der kommerziellen Nutzung ist damit abgeschlossen. Für weitere planerische Überlegungen bildet der Masterplan Donaukanal eine weiterhin gültige Grundlage.
Planungsgrundlage
Der Masterplan Donaukanal (2010) (9,70 MB PDF) ist die Basis für die Entwicklung und weitere planerische Grundlagen des Gebiets. Er zeigt Potenziale auf und setzt klare Kriterien. Die Leitlinien für Gestaltung Entwicklung ergänzen den Masterplan, stärken vorhandenen Qualitäten und sichern sie für die Zukunft.
Ziele und Aufgaben
- Qualitätsvolle Nutzung und Gestaltung des Donaukanals als städtischer Freizeit- und Naherholungsraum mit einer wichtigen stadtklimatischen Funktion
- Weiterentwicklung des öffentlichen Raums
- Implementierung und Ausarbeitung von für den Stadtraum bedeutenden Schlüsselthematiken wie Klimawandel und Partizipation.
Zielgebietskoordination
Im Zielgebiet sind mehrere Dienststellen und Verwaltungseinheiten für die Verwaltung, Gestaltung und Erhaltung verantwortlich. Die unterschiedlichen Zuständigkeiten werden in engem Austausch gehalten, um Anliegen der Stadt Wien gemeinsam weiter zu bringen. Die Zielgebietskoordination unterstützt dabei, die Aufgaben zu steuern.
Bei all diesen Entwicklungen ist die Berücksichtigung und Einhaltung der Zielsetzungen der Stadt Wien wesentlich. Dies wird unterstützt durch eine laufende und intensive Abstimmung der zahlreichen Akteur*innen aus den Bereichen der Politik, der Verwaltung und privater Investor*innen unter Einbeziehung der Bevölkerung.








