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Verlängerte Linie 18 ab 5. September unterwegs

  • Information
    Ab 5. September 2026 verbindet die Straßenbahnlinie 18 die U6-Station Burggasse-Stadthalle direkt mit der U2-Station Stadion.
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    Die 3,1 Kilometer lange Neubaustrecke bringt außerdem Verkehrsberuhigung im Prater, neue Radwege, zusätzliche Begrünung und noch mehr Lebensqualität für den 2. und 3. Bezirk.
Flexity-Straßenbahn fährt durch grüne Baumallee.

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  • Letzte Aktualisierung: 7.9.2026, 08.52 Uhr
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Dieser Inhalt wird von der Stadt Wien kostenfrei gemäß Creative Commons CC-BY 4.0 zur Verfügung gestellt.

Pünktlich zu Schulbeginn nimmt die verlängerte Linie 18 den Betrieb auf. Seit 5. September 2026 ist die Straßenbahnlinie 18 auf der 3,1 Kilometer langen Neubaustrecke durch den Prater bis zur U2-Station Stadion unterwegs.

Die Linie 18 fährt künftig von der U6 Burggasse-Stadthalle über Westbahnhof, Hauptbahnhof, St. Marx und U3 Schlachthausgasse weiter durch den Prater bis zur U2-Station Stadion. Auf der Neubaustrecke zwischen Schlachthausgasse und Stadion entstehen 7 neue Haltestellen. Damit wird die Straßenbahnlinie 18 zu einer starken Ost-West-Tangente mit Umsteigemöglichkeiten zu 5 U-Bahn-Linien, 8 S-Bahn-Linien sowie zum Nah- und Fernverkehr. Sie bindet Stadtentwicklungsgebiete wie das Viertel Zwei und Village im Dritten, den Prater, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie den künftigen Fernbus-Terminal besser an das Öffi-Netz an und ermöglicht Umstiege auf fast alle U-Bahn-Linien.

Nun geht es in den Endspurt: Die neue Strecke wurde im Rahmen der Probefahrten umfassend getestet - von den Haltestellen über die Weichen bis zur Oberleitung. So wird sichergestellt, dass die Linie 18 ab September 2026 sicher und zuverlässig zwischen Westen und Osten unterwegs ist und den Hauptbahnhof künftig in rund 25 Minuten direkt mit der U2-Station Stadion verbindet. Von der starken Öffi-Tangente werden 6 Millionen Fahrgäste profitieren.

Die Verlängerung der Linie 18 bis zur U2-Station Stadion ist auf der Zielgeraden. Ab 5. September, also pünktlich zu Schulbeginn, schaffen wir eine neue direkte Öffi-Verbindung zwischen dem 2. und 3. Bezirk und binden Stadtentwicklungsgebiete und beliebte Freizeit-Ziele wie den Prater noch besser an das Öffi-Netz an. Gleichzeitig entstanden entlang der Strecke mehr als 2 Kilometer neue Radwege. Wir haben damit unter anderem eine nun über 4 Kilometer durchgängige Radverbindung vom Landstraßer Gürtel durch St. Marx über den Donaukanal und durch den grünen Prater bis zur Donau am Handelskai geschaffen, mit dem Herzstück des neuen 2-Richtungsradwegs in der Meiereistraße. Wir haben entlang der Route der Linie 18 rund 200 neue Bäume gepflanzt und den Prater verkehrsberuhigt. So verbinden wir leistungsfähige Öffis mit mehr Lebensqualität und gelebtem Klimaschutz in der Stadt. Mit der erfolgreichen Probefahrt wird sichtbar, dass die neue Linie 18 Schritt für Schritt Realität wird. Für die Leopoldstadt bedeutet das eine deutliche Verbesserung der öffentlichen Anbindung: Unsere Bewohner*innen erhalten künftig eine schnelle Direktverbindung in den 3. Bezirk und darüber hinaus. Besonders freut mich, dass dieses Projekt nicht nur die Mobilität verbessert, sondern auch mehr Begrünung und eine hochwertige Gestaltung des öffentlichen Raums in unseren Bezirk bringt. Mit der Verlängerung der Linie 18 gewinnt die Landstraße eine leistungsfähige neue Verbindung, die den Alltag vieler Menschen spürbar erleichtern wird. Ob auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder in der Freizeit - zahlreiche Ziele sind künftig einfacher und schneller erreichbar. Besonders freut mich, dass dieses Projekt weit über den Ausbau der Straßenbahn hinausgeht: Neue Radwege, zusätzliche Begrünung und die Aufwertung des öffentlichen Raums schaffen einen nachhaltigen Mehrwert für die Landstraße und erhöhen die Lebensqualität für alle.

Mehr Öffis und Grün, weniger Verkehr im Prater

Mit der verlängerten Straßenbahnstrecke wird auch die Durchfahrt durch den Prater neu geordnet. Die Verbindung über Stadionallee und Meiereistraße wird zwischen Lusthausstraße und Stadionbad künftig an allen Wochentagen für den allgemeinen Kfz-Verkehr gesperrt. Zufahrten zu Siedlungen, Sportanlagen und Parkplätzen bleiben möglich, ebenso die Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge. Dadurch kann die Linie 18 zügig und zuverlässig durch den Prater fahren. Gleichzeitig entstehen weniger Autoverkehr, mehr Sicherheit für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen sowie zusätzlicher Platz für Bäume und Grünflächen. Die Verlängerung der Linie 18 verbindet damit den Ausbau des öffentlichen Verkehrs mit einer klimafreundlichen Aufwertung des öffentlichen Raums.

70 Meter Grüngleis und 2.150 Meter neue Radwege

Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel wird, wo immer möglich, mit neuer Rad-Infrastruktur und Begrünung verbunden. Ein 70 Meter langes Grüngleis im Bereich Ernst-Happel-Stadion, mehr als 10.300 Quadratmeter Begrünung, rund 200 neue Bäume und 14 Mikro-Freiräume entlang der Neubaustrecke tragen zu einer spürbaren Verbesserung des Stadtklimas bei.

Entlang der Neubaustrecke entstehen außerdem 2.150 Meter neue Radwege - darunter ein baulich getrennter 2-Richtungsradweg in der Meiereistraße sowie neue Verbindungen über Stadionbrücke, Dr.-Natterer-Gasse und Würtzlerstraße. Gemeinsam mit der Verkehrsberuhigung im Prater stärken diese Maßnahmen die klimafreundliche Mobilität in Wien. Durch die Verlagerung vom Auto auf die Öffis können außerdem bis zu 1.300 Tonnen CO₂ pro Jahr eingespart werden.

Auch im 3. Bezirk sorgt die Linie 18 für eine bessere Radverbindung: Zwischen Markhofgasse und Erdbergstraße ermöglicht ein neuer 2-Richtungsradweg eine durchgehende Verbindung vom Gürtel über den Donaukanal bis in den Prater und weiter über die Meiereistraße und Dr.-Natterer-Gasse bis zur Donau. Neue Radwege am Rennweg und in der Viehmarktgasse binden unter anderem das Vienna BioCenter und das Media Quarter St. Marx besser an.

Wichtige Alternative während der S-Bahn-Stammstreckensperre der ÖBB

Während der S-Bahn-Stammstreckensperre der ÖBB ab 7. September 2026 bietet die Linie 18 eine großräumige Ausweichmöglichkeit im Osten Wiens.

Fahrgäste können vom Hauptbahnhof oder von St. Marx über die U3 Schlachthausgasse direkt bis zur U2-Station Stadion weiterfahren. Gleichzeitig wird der Osten Wiens besser an die S7 in St. Marx angebunden. Die neue Öffi-Tangente trägt damit zur Entlastung und gleichmäßigeren Auslastung des Öffi-Netzes bei.

Seit 5. September: Neues Buskonzept rund um die neue Linie 18

Ab der Inbetriebnahme der Linie 18 wird auch das Busangebot rund um Stadion, Schlachthausgasse und Neu Marx neu geordnet. Die Linie 18 übernimmt die bisherige Strecke des 77A bis zur U2-Station Stadion.

Der 77A fährt dann vom Rennweg über die Schlachthausgasse bis nach Neu Marx und übernimmt ab der Schlachthausgasse die bisherige Strecke des 80A. Öffi-Fahrgäste können sich auf längere Betriebszeiten freuen: Die Strecke Rennweg-Neu Marx wird dann 7 Tage die Woche von circa 5 bis 00.30 Uhr vom 77A angefahren. Zwischen Lusthaus und Stadion ist die neue Buslinie 78A unterwegs. Auch beim 80A gibt es Anpassungen: Dieser fährt seit 5. September im dichteren Intervall zwischen Praterstern und Schlachthausgasse.

Die neue Strecke im Detail

Die Verlängerung der Linie 18 zwischen U3 Schlachthausgasse und U2 Stadion umfasst 7 neue Haltestellen:

  • Die neue Strecke führt von der U3 Schlachthausgasse im 3. Bezirk Richtung Prater zur ersten neuen Haltestelle Ludwig-Koeßler-Platz.
  • Weiter geht es über die Stadionbrücke in den Prater - mit der neuen Haltestelle Wasserwiese, welche die Kleingartenanlage besser erschließt.
  • Im Prater quert die Linie 18 die Hauptallee und bietet Fahrgästen mit der neuen Haltestelle Stadionbad künftig eine komfortable Anreise zum Stadionbad.
  • Mit der Haltestelle Ernst-Happel-Stadion können Fahrgäste künftig bequem mit der Straßenbahn bis zum Stadion fahren. Eine eigene Schleife ermöglicht bei Großveranstaltungen einen flexiblen Betrieb und zusätzliche Entlastung.
  • Die Umkehrschleife im 2. Bezirk verläuft über den Handelskai und die Dr.-Natterer-Gasse mit den neuen Haltestellen Stadion U-Handelskai und Stadion U.

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