Restmüll - Mülltrennung

Behälter zur Sammlung von Restmüll mit einem Fassungsvermögen von 770 Litern

Sammlung

Restmüll aus Haushalten wird in Wien durch die Müllabfuhr in Behältern von 120 bis 4.400 Litern erfasst. Diese werden je nach Bedarf ein- bis sechsmal wöchentlich entleert, in Einzelfällen auch zweimal täglich. Kleinere Behälter (120 bis 770 Liter) werden überall dort eingesetzt, wo wenig Platz für die Aufstellung und Handhabung vorhanden ist oder kein größeres Volumen benötigt wird. Vor allem in der Innenstadt müssen die Behälter häufig aus Platzmangel im Keller aufgestellt werden. Bei Neu-, Zu- und Umbauten sind die Standplätze im Einvernehmen mit der Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) festzulegen und in den Einreichplänen ersichtlich zu machen.

Die Entleerung der Sammelgefäße erfolgt zumindest einmal pro Woche und ist kostenpflichtig. Bei gesetzlichen Feiertagen verschiebt sich der Entleertag in der Regel um einen Tag: Müllgefäßentleerung nach Feiertagen

Kurzfristig anfallende Mehrmengen können in den kostenpflichtigen Restmüllschleusen auf Mistplätzen entsorgt werden.

Einen Überblick über die richtige Entsorgung liefert das Trenn-ABC.

Zeichen für Restmüll-Sammlung: orangener Kreis mit Aufschrift, Abfallpiktogramm, Hinweis zum Misttelefon, Icon der MA 48 und Mistmonster

Für den Restmüll-Behälter geeignet

Alle Produkte, die keiner weiteren Verwertung zugeführt werden können und die

  • frei von gefährlichen Inhaltstoffen und
  • nicht sperrig sind.

Nicht geeignet für den Restmüll-Behälter

  • Holzabfälle, Altreifen, Elektro-Altgeräte, Kartonagen, Styropor, Baum- und Strauchschnitt, Bauschutt, Beton, Streusplitt und alle großen und sperrigen Gegenstände (Sperrmüll) gehören auf den Mistplatz.
  • Gegenstände und Produkte mit gefährlichen Inhaltsstoffen (Farben und Lacke, Batterien et cetera), CD- und DVD, Altspeiseöle und -fette, kleine oder größere Elektrogeräte (Fön, Radios, Handies, elektrische Zahnbürsten), et cetera sind zur Problemstoffsammlung zu bringen.
  • Alle weiteren Altstoffe gehören in den jeweiligen Behälter der Altstoffsammlung oder auf den Mistplatz.
  • Mehrwegflaschen, Mehrwegkisten et cetera nimmt der Handel entgegen.

Behandlung

Der Wiener Restmüll wird gemeinsam mit anderen brennbaren Mischabfällen wie Sperrmüll und Papierkorbabfällen der Straßenreinigung in einer der Wiener Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Dabei wird Strom und Fernwärme gewonnen. In den Müllverbrennungsanlagen Flötzersteig, Spittelau und Pfaffenau kann der Restmüll direkt angeliefert und verbrannt werden. Die entstehenden Verbrennungsrückstände (Aschen und Schlacken) werden in der Abfallbehandlungsanlage (Rinterzelt) von Eisen- und Buntmetallen befreit und zu Aschen- und Schlackenbeton verfestigt, welcher dann auf der Deponie Rautenweg umweltkonform abgelagert wird.

  • In Wien sind mehr als 220.000 Restmüllbehälter aufgestellt. Darin werden jährlich über 500.000 Tonnen an Restmüll gesammelt.
  • Der Restmüll wird seit 2009 zu 100 Prozent in den Wiener Müllverbrennungsanlagen unter Gewinnung von Strom und Fernwärme verbrannt.
  • Das Wiener Fernwärmenetz ist über 1.100 Kilometer lang. Wien Energie versorgt über 330.000 Wohnungen und mehr als 6.500 Großkunden mit Fernwärme.
  • Alleine in der Müllverbrennungsanlage Pfaffenau werden Strom für 25.000 Haushalte und Fernwärme für 50.000 Haushalte erzeugt.
  • Die bei der Verbrennung des Restmülls entstehenden Aschen und Schlacken betragen weniger als 30 Prozent der Masse und circa 10 Prozent des Volumens des Ausgangsmaterials.

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Das Flugblatt "Getrennte Sammlung und Wiener Mistplätze" steht in mehreren Sprachen zum Download zur Verfügung:

Getrennte Sammlung und Wiener Mistplätze - Folder und Flugblätter

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