Barrierefreiheit auf wien.at

Jeder Mensch hat das Recht auf die Informationen, die für ihn wichtig sind und die er im täglichen Leben braucht. Dazu muss eine Information nicht nur vorhanden, sondern auch zugänglich und verständlich sein.

Gerade öffentliche Inhalte müssen für alle zugänglich sein. Deshalb ist wien.at um eine möglichst barrierefreie Zugänglichkeit seines Internet-Angebots bemüht. Dabei werden die WAI-Richtlinien des Internet-Konsortiums W3C berücksichtigt. Diese Richtlinien haben die Förderung der Zugänglichkeit von Web-Inhalten zum Ziel.

Blinde und sehbehinderte Menschen können zudem Akteninhalte elektronisch anfordern, um Einsicht in laufende Amtsverfahren zu erhalten.

Sprungmarken und Tabulatorreihenfolge

Die meisten Seiten folgen einer einheitlichen Struktur, um die Inhalte möglichst zugänglich zu halten. Die Lesefolge ist für Text-Browser optimiert. Die Navigation wird durch Sprungmarken erleichtert, die in einem Screenreader oder Text-Browser lesbar sein sollten. Die meisten Seiten haben folgenden Aufbau:

  • Sprungmarken
    • Zur Navigation
    • Zum Inhalt
    • Zur Suche
  • Tabulatorreihenfolge
    • Link zur Wien.at Startseite
    • Abmelden (nur wenn Sie angemeldet sind)
    • Sprachauswahl
    • Kontakte zur Stadt
    • Suche (Suche, Adresssuche, Fahrplansuche)
    • Sucheingabefeld
  • Suche ausführen
    • Link zur erweiterten Suche
    • Hauptnavigation: Themen, Virtuelles Amt, Stadtplan, wien.at TV, Mein Bezirk
    • Notrufe & Hotlines
    • Themennavigation (abhängig von der aktiven Hauptnavigation)
    • Breadcrumb / Pfad
    • Bedienungshinweise (diese Seite, die Sie gerade lesen)
    • Ressortnavigation
    • Seiteninhalt
    • Kontaktformular zu für den Seiteninhalt verantwortlichen Stelle
    • Inhalt 3. Spalte
    • Teaserinhalte Karussell
  • Impressum
  • Datenschutz
    • Footer
    • Link "nach oben"

Falls Sie die Sprungmarken nicht finden können, versuchen Sie in Ihrem Browser Style Sheets (CSS) zu deaktivieren.

Jede Inhaltsseite hat außerdem zumindest eine Überschrift (H1 oder H3), die Sie gegebenenfalls mit Ihrem Screenreader direkt anspringen können.

Navigation mittels Tastatur

Die meisten Browser erlauben es, mittels der Tabulatortaste zwischen den einzelnen Links auf einer Seite zu navigieren. Der ausgewählte Link wird durch eine Umrandung oder farblich hervorgehoben. Um zum davorliegenden Link zu gelangen, drücken Sie die Hochstelltaste und die Tabulatortaste gleichzeitig.

Leicht Lesen - alles verstehen!

Logo von Leicht Lesen: Zwei Große "L" in einem gelben Kreis

Bei einigen Artikeln auf wien.at findet sich nun das Zeichen "LL". "LL" bedeutet "Leicht Lesen". Wenn dieses Zeichen angeklickt wird, kommt man auf Seiten, die so geschrieben worden sind, dass sie möglichst viele Menschen leicht verstehen können. Das gilt zum Beispiel für Menschen mit Lernschwierigkeiten. Das gilt aber auch für Menschen, die schlecht lesen können oder auch für Menschen aus anderen Ländern, die nicht gut Deutsch sprechen.

"Leicht Lesen" bedeutet nicht, dass die Inhalte verkürzt oder zusammengefasst werden. Es bedeutet nur, dass zum Beispiel möglichst wenige Fremdwörter verwendet werden, dass die Sätze möglichst einfach geschrieben werden oder dass man keine unverständlichen Abkürzungen benutzt. Wenn die Informationen für viele Menschen leicht verständlich sind, ist das auch eine Entlastung für die Kundinnen und Kunden und auch für die Beamtinnen und Beamten. Noch vor dem Behördenweg kann man sich über das Internet vorinformieren oder man bringt das Anliegen gleich online ein. Unter anderem werden sowohl das Virtuelle Amt der Stadt Wien, als auch die Informationen zur Barrierefreien Stadt mit diesem Angebot ausgestattet sein.

Barrierefreier Zugang zu wien.at-Videos

Um die Inhalte der bewegten Bilder auf wien.at Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen, gibt es auf wien.at auch Videos in Österreichischer Gebärdensprache und Videos mit Transkriptionen und Untertiteln. Damit ist gewährleistet, dass möglichst viele Userinnen und User die Filmbeiträge abrufen können.

Online-Content in Gebärdensprache

Startbild des ÖGS-Videos: Symbolbild mit sprechenden Händen

Tetxtbasierte Informationen sind für Gehörlose nicht oder nur erschwert zugänglich und stellen mitunter enorme Barrieren dar: da sie die Lautsprache nie erfahren haben, finden gehörlose Menschen nur einen sehr abstrakten Zugang zum Sprachsystem, das auf Lauten und Silben beruht. Die natürliche Sprache der Gehörlosen ist die Gebärdensprache. Wien.at hat daher ca. 30 ausgewählte Seiten textbasierten Online-Content in Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) übersetzen lassen.

ÖGS-Videos auf wien.at


Meldung von Barrieren auf wien.at

Sollten Sie auf wien.at Barrieren finden, können Sie diese melden und somit helfen, das Webservice der Stadt Wien weiter zu verbessern.

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