Freizeit - Statistiken

Infografik zu den Wiener Bädern

Infografik zu den Wiener Bädern

Das große Freizeitangebot in Wien kann am besten anhand der Kinder- und Jugendspielplätze sowie des Bäderangebots abgebildet werden. Zu diesen Bereichen liegen die verlässlichsten statistischen Angaben vor. In Wien können dutzende Sportarten professionell ausgeübt werden.

Obwohl die Stadt Wien nicht unmittelbar mit dem Begriff "Wintersport" in Verbindung gebracht wird, hat die Sportstadt Wien auch in der kalten Jahreszeit einiges zu bieten. Zum Beispiel den "Wiener Eistraum", der jährlich hunderttausende Besucherinnen und Besucher mit einer mehrere tausend Quadratmeter großen Eisfläche begrüßt.


Daten

Bäder und Spielplätze

Titel

Tabellen-
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Städtische Bäder in Wien - Zahl und Besuche nach Bädergattungen

1985 bis 2019

1985 bis 2019

Städtische Parkanlagen nach Bezirken

2020

2020

Spielplätze nach Typen, Spielflächen und Bezirken

2020

2020

Statistisches Jahrbuch

Erläuterungen

Bäder

Die Zahl der städtischen Bäder hat sich zwischen 1950 und 2010 von 57 auf 38 verringert. Während es 1950 in fast jedem Gemeindebezirk ein Volksbad mit Badewannen und Duschen mit der Möglichkeit zur körperlichen Reinigung gab, befanden sich zum Beispiel 2010 nur noch sechs Brausebäder in Wien, da sich die sanitären und hygienischen Wohnbedingungen mit eigenem Bad/WC geändert haben.

Parks

Knapp die Hälfte der Wiener Stadtfläche besteht aus Grünflächen. Dazu zählen auch die vielen Parkanlagen, die gerade im dicht verbauten Wohngebiet zur guten Luft Wiens beitragen und Oasen der Ruhe bieten. Vor allem aber gibt es in den Wiener Parkanlagen zahlreiche Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten. Von der Abteilung Wiener Stadtgärten (MA 42) werden 862 öffentlich zugängliche Parkanlagen betreut und verwaltet. Dazu zählt neben der Pflege der Grünflächen auch die Pflanzung und Pflege von Blumen, Sträuchern und Bäumen, die Aufstellung von Bänken und Errichtung von Spielplätzen. Bei vielen Parkanlagen sind Informationstafeln der MA 42 am Parkeingang aufgestellt. Auf diesen sind der Name der Parkanlage sowie die Herkunft und Bedeutung der Parkanlage erklärt. In fast allen Wiener Parkanlagen herrscht Hundeverbot. Manche Parkanlagen sind durch eine klar abgegrenzte Hundezone vom übrigen Areal abgegrenzt.

Die Tabelle über Parkanlagen beinhaltet nur die von der MA 42 verwalteten öffentlich zugänglichen Parkanlagen. Die von den Bundesgärten (z.B. Burggarten, Heldenplatz) und privat verwalteten Parkanlagen (z.B. Park im Palais Schwarzenberg im 3. Bezirk, Planquadrat im 5. Bezirk) sind hier nicht angeführt. Die Tabelle über Spielplätze nach Typen, Spielflächen und Gemeindebezirken wurde ebenfalls von der MA 42 zur Verfügung gestellt. Diese Spielplatztypen gliedern sich in Kleinkinder-, Ballspiel- und sonstige Spielplätze. Auf Kleinkinderspielplätzen herrscht gemäß § 5(8) Wiener Tierhaltegesetz ein generelles Hundeverbot.

Definitionen

Aktiv-Parks
Die Spielgeräte derartiger Anlagen nehmen auf die Wünsche und Bedürfnisse aller Generationen bedacht. Im Miep-Gies-Park im Kabelwerkpark in Meidling gibt es etwa Trainingsgeräte für Körper und Geist: z.B. Beinpresse zur Verbesserung der Muskulatur, "Straßenbahn" und Balancierpfad zur Gleichgewichtsförderung, Rudergerät für den Oberkörper, Kugelspiel und Kling-Klang für die Koordination von Augen und Gliedmaßen, Bauch-Rücken-Trainer oder Boxerrad für die Ausdauer. Neben der geistigen und körperlichen Betätigung fördern Aktiv-Parks den sozialen Austausch von Jung und Alt. In Wien gibt es derzeit acht Aktiv-Parks.
Ballspielplätze
Eingezäunte Spielbereiche für Ballspiele z.B. Fußball, Volleyball usw.
Familienbäder
Bis einschließlich 2003 als Kinderfreibäder bezeichnet. Sie sind gedacht für Familien mit Kindern bis zum Alter von 14 Jahren; seit 2002 auch zugänglich für unter sechsjährige Kinder, allerdings nur in Begleitung eines aufsichtspflichtigen Erwachsenen. Erwachsenen ohne Kinder ist der Zutritt untersagt.
Kleinkinderspielplätze
Diese eingezäunten Spielbereiche in öffentlichen Parkanlagen bestehen meistens aus Sandkisten und Spielgeräten für die jüngsten Parkbesucherinnen und Parkbesucher, z.B. Schaukeln, Wippen usw.
Mädchenspielplätze
Im Einsiedlerpark in Margareten entstand ein mehrere Spielfelder umfassender Mädchenspielplatz. Dieser ermöglicht die gleichzeitige und gleichberechtigte Nutzung durch mehrere Gruppen. Grashügel und eine überdachte Bühne kommen dem Bedürfnis der Mädchen nach Überschaubarkeit der Anlagen entgegen. Die Organisation und fachliche Begleitung des Wettbewerbs für diesen Spielplatz erfolgte durch die Leitstelle für alltags- und frauengerechtes Planen und Bauen in Zusammenarbeit mit der MA 42 und der Bezirksverwaltung. Die Leitstelle hat die Verantwortung für das Projekt "Geschlechtssensible Kinder- und Jugendspielplätze, Sport- und Parkanlagen in den Wiener Bezirken" mit dem Ziel übernommen, in jedem der 23 Wiener Bezirke eine öffentliche Anlage den Kriterien geschlechtssensibler Planung entsprechend zu gestalten. Ein weiterer Mädchenpark/Mädchenspielplatz befindet sich im Mortarapark im 20. Gemeindebezirk und im Mädchengarten eines Jugendvereins im 11. Gemeindebezirk.
Sonstige Spielplätze
Spielplätze mit Spielgeräten für ältere Kinder, z.B. Klettergerüste, Seilpyramiden, aber auch Aktiv-Parks, Mädchenspielplätze oder Wasserspielplätze.
Wasserspielplätze
Wasserspielplätze versprechen Abkühlung an heißen Sommertagen. Beim Spielen mit Wasser wird das Bewusstsein der Kinder für das kostbare Nass geweckt. In Wien gibt es derzeit 13 Wasserspielplätze. Beim Spielplatz am Leberberg wurden z.B. im Rahmen eines Kinderbeteiligungsverfahrens im Jugendzentrum am Leberberg Schülerinnen und Schüler der nahen Volksschule eingeladen, den Spielplatz mitzugestalten. Die Wassererlebniswelt beim Wasserturm umfasst 15.000 Quadratmeter und ist somit der größte Wasserspielplatz Europas.
Wechselflorflächen
Bepflanzte Blumenbeete (Einjahrsblumenbeete) in städtischen Parkanlagen, welche mehrmals im Jahr umgepflanzt werden, damit die ganze Saison über blühende Pflanzen die Menschen erfreuen können.
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