Wien ist in Europa bekannt für seinen starken sozialen Wohnbau. Wenn die Stadt neue geförderte Wohnungen baut, stärkt das auch die Wiener Wirtschaft. Mit der Wohnbauoffensive 2024+ wurden aktuell rund 22.200 geförderte Wohnungen auf Schiene gebracht und darüber hinaus starten auch im Jahr 2026 weitere Bauträger-Wettbewerbe.
Stadtentwicklungsgebiete im 11., 20. und 22. Bezirk
Wien beginnt 2026 mit der Entwicklung von 5 Stadtgebieten mit insgesamt 4.530 geförderten Wohnungen im Endausbau. 3 Gebiete waren bereits geplant:
- Erzherzog-Karl-Straße (Donaustadt) - 1.920 Wohnungen
- Weichseltalgasse (Simmering) - 660 Wohnungen
- Nordwestbahnhof, Phase B (Brigittenau) - 1.300 Wohnungen
2026 kommen 2 Stadtentwicklungsgebiete mit 650 zusätzlich geförderten Wohnungen hinzu:
- Gasometervorfeld (Simmering)
- Wagramer Straße (Donaustadt)
Die Entwicklung von Stadtquartieren bedeutet die Umsetzung eines gemeinsamen Konzepts über die einzelnen Baugründe hinweg. Es wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, womit konkrete thematische Schwerpunkte (Wohnmodelle für Alleinerziehende, Wohnen für Generationen, WohnBAUMprogramm et cetera) gesetzt werden können. Sowohl Gemeinschaftsflächen als auch die einzelnen Bauprojekte werden dahingehend konzipiert.
Stadterneuerung
Im Bereich Stadterneuerung setzt die Stadt Wien mit seinem Stadterneuerungsprogramm WieNEU+ neue Maßstäbe. Die gezielte Sanierung und Belebung ganzer Grätzl wird dabei in den Fokus genommen. Das Programm ermöglicht, durch verschiedene Förderschienen Impulse zu setzen: Die "Grätzlförderung" unterstützt bei innovativen Gebäudesanierungsprojekten. Die "Grätzlinitiative" unterstützt lokale Unternehmer*innen, Vereine und Interessenverbände. Durch diese gezielte Belebung der Erdgeschosszonen wird das Miteinander vor Ort gefördert.
Nach den Zielgebieten Innerfavoriten und dem Grätzl 20+2 (so genanntes Alliiertenviertel) startete das Programm mit Dezember 2025 auch im neuen Zielgebiet Hernals. Noch in dieser Legislaturperiode kommt mit Floridsdorf (in der Umgebung des Schlingermarkts) das 4. Zielgebiet. Das Ergebnis ist eine wirtschaftliche Belebung in mehrfacher Hinsicht: Neben starken Impulsen für den lokalen Handel können an den Förderungen für Sanierungs- und Dekarbonisierungstätigkeiten sowohl gemeinnützige als auch private Hauseigentümer*innen teilhaben - bei gleichzeitiger Anhebung der Wohnqualität für die Bewohner*innen.


