Geburten und Sterbefälle - Statistiken

Säulendiagramm zu Geburten und Todesfällen in Wien 2011 bis 2014

Geburten und Todesfälle in Wien 2011 bis 2014 (Textversion der Grafik: 44 KB RTF)

Die natürliche Bevölkerungsbewegung spiegelt die Veränderung der Bevölkerungszahl und Bevölkerungszusammensetzung durch Geburten und Sterbefälle wider. Die Differenz aus Lebendgeborenen und Gestorbenen eines Jahres führt dabei zur Geburtenbilanz.

Eine negative Geburtenbilanz (mehr Sterbefälle als Geburten) gehörte in Wien zur demografischen Normalität. Allerdings verringerte sich in den letzten Jahren das Defizit kontinuierlich und verzeichnet seit dem Jahr 2004 ein leichtes Plus. Die Gesamtfertilitätsziffer in Wien liegt seit Jahren - statistisch betrachtet - bei rund 1,4 Kindern pro Frau.

Obwohl sich der Fertilitätsindikator über einen langen Zeitraum nicht gravierend veränderte, kam es bei der Geburtenbilanz zu einer Trendumkehr. Diese Entwicklung ist einerseits auf die gestiegene Lebenserwartung der österreichischen Bevölkerung, anderseits auf rückläufige Todesfälle in schwächer besetzten Alterskohorten zurückzuführen. Das Leben in Wien wurde aber nicht bloß "länger" - es wurde im statistischen Sinn auch immer "sicherer".


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