3 Teilbereiche: Atzgersdorf, In der Wiesen und Wirtschaftsstandort Liesing
Das Areal Liesing Mitte ist der zentrale, circa 730 Hektar große Teil des südlichsten Wiener Bezirks. Westlich davon liegen das Liesinger Zentrum und die Bezirksteile Rodaun mit hohem Grünanteil und Mauer mit Weinanbau und Wohnnutzung. Östlich davon liegt der Bezirksteil Inzersdorf mit Misch- und Gewerbenutzung. Der nördlich angrenzende Bezirk Meidling sowie die zu Niederösterreich gehörenden Flächen südlich der Bezirksgrenze spielen in der städtebaulichen Betrachtung eine große Rolle.
Liesing Mitte lässt sich in 3 Teilbereiche untergliedern: Atzgersdorf, In der Wiesen und der Wirtschaftsstandort Liesing. Jede Entwicklung in einem dieser Bereiche hat Auswirkungen auf die anderen. Im Zusammenspiel ergänzen sie sich und schaffen so eine vielfältige Zukunft für Liesing.
Perspektive Liesing - Planungsprozess
Die "Perspektive Liesing" ist ein Strategieplan zur Entwicklung des Areals "Liesing Mitte". Er wurde gemeinsam mit der Bevölkerung erarbeitet. Der Strategieplan zeigt Kapazitäten, setzt zeitliche und räumliche Prioritäten und bildet die Grundlage für alle weiteren Stadtentwicklungsvorhaben.
Strategieplan Perspektive Liesing (29 MB PDF)
Projekte
Liesing Mitte vereint Gebiete mit unterschiedlichen Charakterzügen, dadurch gibt es eine Reihe sehr unterschiedlicher Projekte. Der Großteil wurde in den letzten Jahren bereits umgesetzt. Das derzeit in der Umsetzung befindliche Biotop Wildquell ist das letzte Puzzlestück in der Entwicklung des Gebiets.
- Biotop Wildquell - derzeit in Umsetzung
- Ehemalige Unilever-Gründe - Breitenfurter Straße - abgeschlossen
- In der Wiesn Ost - südlicher Teil derzeit in Umsetzung, nördlicher Teil abgeschlossen
- Sargfabrik Atzgersdorf - abgeschlossen
- Bildungscampus Atzgersdorf - abgeschlossen
Projektstand
Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.
Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.
Die detaillierte Entwicklung des Vorhabens wird begonnen. Die konkreten Entwürfe werden bei der Baubehörde zur Bewilligung eingereicht. Wenn diese einen positiven Bescheid erteilt, kann mit der baulichen Umsetzung begonnen werden.
Mit der Fertigstellung und dem Einzug der neuen Bewohner*innen wird der Standort belebt. Durch das Zusammenwachsen mit der bestehenden Nachbarschaft entsteht ein neues soziales Gefüge.






