Wohnbeihilfe - Antrag

Bitte bringen Sie Ihr Anliegen per Post, per Fax, per E-Mail oder mit dem Online-Antrag ein. Die Kontaktdaten finden Sie unter Zuständige Stelle.

Persönliche Termine sind aufgrund der derzeitigen COVID-19-Situation nur nach vorheriger Reservierung (online oder telefonisch) möglich:

Terminreservierung für die Bezirke 1 bis 15.
Terminreservierung für die Bezirke 16 bis 23.

Bitte beachten Sie die Schutzmaßnahmen: FFP2-Maskenpflicht in Amtsgebäuden, 1-Meter-Mindestabstand, Hygienemaßnahmen, Vorsprache nur als Einzelperson ohne Begleitpersonen.

Welche Voraussetzungen Sie erfüllen müssen um Wohnbeihilfe zu bekommen, können Sie mit dem Wohnbeihilfe-Checker überprüfen.

Wohnbeihilfeantrag online stellen:

Änderungen online melden:

Wenn Sie schon Wohnbeihilfe bekommen, müssen Sie der Wohnbeihilfestelle innerhalb eines Monats diese Änderungen melden:

  • Änderungen beim Haushaltseinkommen
  • Änderungen der Haushaltsgröße. Zum Beispiel, wenn mehr oder weniger Personen im Haushalt leben.
  • Änderungen beim Wohnungsaufwand
  • Wenn Sie in eine andere Wohnung umziehen
  • Sollten Sie für die neue Wohnung weiter Wohnbeihilfe beziehen wollen, müssen Sie auch einen neuen Antrag für die neue Wohnung stellen

Antrag analog (nicht online) stellen:

Sie können das Formular auch herunterladen, ausfüllen und mit der Post an die Wohnbeihilfenstelle schicken. Sie können das ausgefüllte Formular und die erforderlichen Unterlagen auch direkt bei der Wohnbeihilfenstelle abgeben oder direkt im Postkasten der Wohnbeihilfenstelle einwerfen.

Allgemeine Informationen

Mit der Wohnbeihilfe unterstützt die Stadt Wien Menschen mit wenig Einkommen, die ihren Hauptwohnsitz in Wien haben, bei der Finanzierung ihrer Wohnkosten. Es gibt Wohnbeihilfe für folgende Arten von Unterkünften:

  • Für private Mietwohnungen, Gemeindewohnungen und Genossenschaftswohnungen.
  • Für mit öffentlichen Geldern gebaute Eigentumswohnungen, wenn dafür Förderungskredite zurückbezahlt werden.
  • Für Wohnungen in Wohnheimen die von Organisationen betrieben werde, die vom Fonds Soziales Wien (FSW) anerkannt werden.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Sie können Wohnbeihilfe nur für eine Wohnung beantragen, in der Sie schon wohnen. Für eine Wohnung, in die Sie erst einziehen werden, können Sie keine Wohnbeihilfe beantragen.

Folgende Voraussetzungen müssen Sie erfüllen, um Wohnbeihilfe zu bekommen:

  • Sie erfüllen eine der folgenden 5 Voraussetzungen in Bezug auf den Aufenthaltsstatus:
    • Sie sind Österreichische Staatsbürgerinnen oder österreichische Staatsbürger
    • Sie sind Bürgerin oder Bürger eines EU-Staates
    • Sie sind österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern gleichgestellt. (z. B. Asylberechtigte)
    • Sie sind Bürgerin oder Bürger eines Drittstaates und können Nachweisen, dass Sie mindestens 5 Jahre legal in Österreich leben.
    • Sie sind Bürgerin oder Bürger eines Drittstaates und wohnen in einer Wohnung, die mit einer Förderung von der Stadt Wien saniert wurde.
  • Sie haben einen Mietvertrag, Nutzungsvertrag oder Kaufvertrag für die Wohnung.
  • Sie sind in der Wohnung gemeldet, für die Sie Wohnbeihilfe bekommen wollen.
  • Sie selbst bezahlen Miete, Nutzungsentgelt oder Kreditraten.
  • Sie erfüllen eine der folgenden 2 Voraussetzungen in Bezug auf das Einkommen:
    • Sie haben aktuell ein Einkommen das mindestens so hoch wie das Mindesteinkommen.
    • Sie haben aktuell kein Einkommen, aber Sie hatten in den vergangenen 10 Jahren ein Einkommen, das mindestens so hoch wie das Mindesteinkommen war.

Klären Sie mit dem Wohnbeihilfe-Checker, ob Sie die Voraussetzungen für Wohnbeihilfe erfüllen.

Hier gibt es noch weitere wichtige Informationen über die Voraussetzungen für die Wohnbeihilfe:

Fristen und Termine

Wenn Sie den Antrag auf Wohnbeihilfe bis zum 15. des Monats stellen, können Sie die Wohnbeihilfe rückwirkend ab dem ersten Tag dieses Monats bekommen. Das gilt nur dann, wenn auch Ihr Mietvertrag für den ganzen Monat gilt, in dem Sie den Antrag stellen.

Bitte reichen Sie nicht erst am letzten möglichen Tag ein! Sie ersparen sich dadurch möglichen Ärger durch langes Warten.

Zuständige Stelle

Für die Wohnbeihilfe ist die Abteilung Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten zuständig.

Wohnbeihilfenstelle
19., Heiligenstädter Straße 31, Stiege 3, 2. Stock
Einlaufstelle Zimmer 228
Einreichungen aus den Bezirken 1.-15.: Ebene 2
Einreichungen aus den Bezirken 16.-23.: Ebene 3
Telefon: +43 1 4000-74880
Fax: +43 1 4000-99-74896
E-Mail: wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at

Parteienverkehr:
Parteienverkehr ist nur mit Online-Terminreservierung möglich:
Montag, Dienstag und Freitag 8 bis 13 Uhr,
Donnerstag 8 bis 13 Uhr und 15.30 bis 17.30 Uhr
Wenn Sie in den Bezirken 1 bis 15 wohnen, können Sie den Termin hier online reservieren.
Wenn Sie in den Bezirken 16 bis 23 wohnen, können Sie den Termin hier online reservieren.

Am Karfreitag, am 24.12. und am 31.12. Parteienverkehr von 8 bis 11 Uhr.
An gesetzlichen Feiertagen kein Parteienverkehr.

Sie müssen nicht persönlich kommen. Schicken Sie Ihren Antrag und Kopien der Unterlagen

  • per Post an 19., Heiligenstädter Straße 31, Stiege 3,
  • per Fax an +43 1 4000-99-74896 oder
  • per E-Mail an wohnbeihilfe@ma50.wien.gv.at oder
  • nutzen Sie die Möglichkeit des Online-Antrags.

Erforderliche Unterlagen

Um den Anspruch prüfen bzw. den Antrag so rasch wie möglich bearbeiten zu können, müssen folgende Dokumente dem Antrag auf Wohnbeihilfe in Kopie beigefügt werden:

Erforderliche Unterlagen für die Wohnbeihilfe

  • Reisepass oder Personalausweis der Person, die den Antrag stellt.
    • Personen aus Drittstaaten benötigen zusätzlich eine Aufenthaltsbewilligung für die letzten 5 Jahre
  • Personaldokumente aller Personen, die in ihrem Haushalt leben
    • Geburtsurkunde
    • Heiratsurkunde oder Scheidungsurteile wenn vorhanden
  • Einkommensnachweise aller Personen, die in ihrem Haushalt leben (Pensionsbescheid, Bescheide über Beihilfen, Alimentations- oder Unterhaltszahlungen, Mitteilung des AMS und Terminkarte, Krankengeld, Kinderbetreuungsgeld, Familienbeihilfe, sonstige Einkünfte)
  • Mietvertrag, Nutzungsvertrag oder Kaufvertrag (entfällt bei Gemeindewohnungen)
  • Wenn Sie die Wohnbeihilfe auf Ihr Konto bekommen möchten:
    • Beidseitige Kopie der Kontokarte
  • Wenn Sie die bedarfsorientierte Mindestsicherung bekommen:
    • Bestätigung über die Bruttomiete. Das ist die Hauptmiete plus Betriebskosten und Umsatzsteuer.

Zusätzliche Unterlagen bei geförderten Eigentumswohnungen

  • Grundbuchsauszug

Es sind nicht alle Anträge gleich. Deshalb kann es vorkommen, dass wir mehr Unterlagen verlangen, als hier stehen.

Nachreichen von Unterlagen

Wenn Sie bei der Antragstellung noch nicht alle notwendigen Unterlagen haben, können Sie diese innerhalb einer bestimmten Frist nachbringen.

Wenn Sie diesen Termin nicht einhalten können, melden Sie sich bitte sofort bei der Wohnbeihilfenstelle. Dann kann die Wohnbeihilfenstelle Ihren Termin verlängern. Wenn Sie sich nicht melden, wird Ihr Antrag zurückgewiesen, weil Sie nicht alle notwenigen Unterlagen abgegeben haben.

Achtung!

  • Wenn Sie in Ihren Unterlagen auf etwas Wichtiges hinweisen wollen, unterstreichen Sie die Stellen. Verwenden Sie bitte keine Markierungsstifte. Wir scannen die Unterlagen ein. Markierungsstifte können wir dann nicht lesen.
  • Schicken Sie bitte keine Fotos von Ihren Unterlagen. Wir können Fotos nicht automatisch bearbeiten.
  • Fügen Sie die gescannten Unterlagen als Anhänge bei. Betten Sie die Unterlagen nicht im Fließtext der E-Mail ein.

Kosten und Zahlung

Auszahlung der Wohnbeihilfe

Die Wohnbeihilfe wird monatlich im Voraus ausbezahlt. Dafür sollten Sie ein Konto haben. Wenn Sie noch kein Konto haben, eröffnen Sie am besten eines.

Sie müssen das aber nicht machen. Wir können die Wohnbeihilfe auch in bar mit der Post anweisen.

Wenn Sie die Wohnbeihilfe nicht von der Post abholen, wird sie nach 2 Wochen an die Wohnbeihilfenstelle zurückgeschickt. Wenn Sie zum Beispiel länger als 2 Wochen im Krankenhaus, auf Kur oder auf Urlaub sind und die Wohnbeihilfe nicht abholen, überprüft die Wohnbeihilfenstelle, warum die Wohnbeihilfe nicht abgeholt wird. Weil diese Überprüfung Zeit braucht, kann es sein, dass die Wohnbeihilfe mehrere Monate nicht ausbezahlt wird.

Auszahlung an Mieterinnen und Mieter von Gemeindewohnungen

Die Wohnbeihilfe für Mieterinnen und Mieter von Gemeindewohnungen wird direkt an "Wiener Wohnen" überwiesen. Die Wohnbeihilfe wird vom Gesamtmietzins abgezogen. Sie bekommen die Vorschreibung für den niedrigeren Mietzins von Wiener Wohnen zugeschickt.

Auszahlung bei Mietrückstand

Wenn Sie Ihren Mietzins für frühere Monate noch nicht bezahlt haben, überweisen wir die Wohnbeihilfe direkt an die Hausverwaltung. Erst wenn es keinen Mietrückstand mehr gibt, bekommen Sie die Wohnbeihilfe direkt.

Formular

Antragsformulare herunterladen, ausfüllen und einreichen:

Zusätzliche optional erforderliche Formulare:

Informationsbroschüre:

Zusätzliche Informationen

Die Mietbeihilfe

Wenn Sie keine Wohnbeihilfe bekommen, können Sie vielleicht Mietbeihilfe bekommen. Mehr Informationen bekommen Sie bei der zuständigen Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht.

Ende der Wohnbeihilfe

Sie haben in folgenden Fällen keinen Anspruch auf Wohnbeihilfe mehr:

  • Sie verdienen mehr als das erlaubte Höchsteinkommen
  • die Antragstellerin oder der Antragsteller ist gestorben
  • Ihr Mietvertrag endet oder die Wohnung gehört Ihnen nicht mehr
  • Sie vermieten die Wohnung an jemanden anderen unter
  • Sie bekommen Wohnkostenbeihilfe nach dem Heeresgebührengesetz

Rechtliche Grundlagen

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