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Awareness bei Veranstaltungen

Awareness bedeutet das Bewusstsein für Grenzüberschreitungen, Diskriminierung und (sexualisierte) Gewalt sowie für das Wohlbefinden von Personen. Ziel ist, dass sich alle Menschen bei Veranstaltungen im Nachtleben möglichst sicher und respektiert fühlen sowie bei Bedarf Unterstützung bekommen.

Im Rahmen der neuen gesetzlichen Vorgaben im Wiener Veranstaltungsgesetz müssen Veranstalter*innen ab 1. Juli 2026 in bestimmten Fällen ein Awareness-Konzept erstellen und Awareness-Beauftragte benennen.

Awareness-Konzept

Das Awareness-Konzept ist ein Leitfaden, der zum Beispiel Zuständigkeiten, Kommunikationswege und Maßnahmen während der Veranstaltungen sowie eine klar definierte Awareness-Rettungskette beschreibt.

Awareness-Beauftragte

Awareness-Beauftragte sind klar benannte und jederzeit erreichbare Ansprechpersonen für Besucher*innen der Veranstaltung. Wie viele Awareness-Beauftragte nötig sind, hängt von der Besucher*innen-Anzahl ab.

Verantwortlichkeiten

Verantwortlich für die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschriften sind immer die Veranstalter*innen. Vermietet ein Club für einen Abend die Räumlichkeiten an einen*eine Veranstalter*in, so ist an diesem Abend diese Person für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich.

Awareness-Mappe

Die Awareness-Mappe der Vienna Club Commission enthält umfangreiche Informationen und praktische Empfehlungen. Sie unterstützt Veranstalter*innen dabei, Awareness-Konzepte zu erstellen und passende Abläufe und Rettungsketten für ihre jeweilige Veranstaltung zu entwickeln.

Awareness-Mappe

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Stadt Wien - Gewerbetechnik, Feuerpolizei und Veranstaltungen

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