Die Umgestaltung der Mühlgasse geht in die nächste Phase. Nach einem umfassenden Beteiligungsprozess wurden die finalen Pläne für die "Gärten der Mühlgasse" am 23. Juni 2026 der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Bezirksvorstehung ludt alle interessierten Anrainer*innen herzlich ein, sich vor Ort über die finalen Planungen zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Highlights der geplanten Maßnahmen
- 11 neue Bäume
- Rund 200 Quadratmeter zusätzliche Grünbeete
- Etwa 1.000 Quadratmeter entsiegelte Asphaltfläche
- Deutlich breitere Gehwege für Kinderwägen und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen
Umsetzung von Herbst 2026 bis Frühjahr 2027
Der Baubeginn für den Abschnitt zwischen Schikanedergasse und Preßgasse ist für Oktober 2026 vorgesehen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 geplant. Gemeinsam mit der Erweiterung der Volksschule St.-Elisabeth-Platz und der Neugestaltung des Schulvorplatzes entsteht damit eine weitere grüne Begegnungszone für das Grätzl.
Die ursprünglich angedachten Straßenarbeiten im Bereich der 59A-Strecke zwischen Preßgasse und Heumühlgasse werden aus organisatorischen und budgetären Gründen zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt.
Anrainer*innen-Befragung im Vorfeld
Bereits im Herbst 2024 haben die Anrainer*innen in einer Befragung entschieden, dass die Mühlgasse zwischen Schikanedergasse und Preßgasse zu einer begrünten Fußgänger*innen-Zone umgestaltet werden soll. Auf Basis dieser Entscheidung wurden die Planungen weiterentwickelt und im Juni 2025 erstmals vor Ort präsentiert.
Die Teilnahme an der Abstimmung war von 6. bis 30. September 2024 möglich. Die Bewohner*innen des Grätzls rund um die Mühlgasse konnten online oder per Karte ihre Stimme für oder gegen die Neugestaltung der Mühlgasse als Fußgänger*innen-Zone im Abschnitt zwischen Preßgasse und Schikanedergasse abgeben. Dafür wurden an 3.482 mit Hauptwohnsitz im Grätzl rund um die Mühlgasse gemeldete Bewohner*innen ab 16 Jahren Folder mit Informationen und einem Fragebogen versendet. Ein persönlicher Zugangscode stellte sicher, dass nur einmal abgestimmt werden konnte.
61 Prozent für Neugestaltung
Der Rücklauf von 882 Antworten (25,3 Prozent) zeigt das große Interesse an der Mühlgasse. 865 Teilnehmer*innen der Befragung haben gültig mit Ja oder Nein abgestimmt. Die Abstimmung fiel eindeutig aus: 61 Prozent stimmten mit Ja für die Fußgänger*innen-Zone (525 Stimmen), 39 Prozent sprachen sich dagegen aus (340 Stimmen). 17 Personen haben ihre Karte ohne Ja- oder Nein-Entscheidung abgegeben.
724 Personen haben angegeben, welche Qualitäten und Themen ihnen im Fall der Neugestaltung wichtig sind. An erster Stelle wurden "Begrünung, besseres Mikroklima" genannt. Danach kamen "Raum zum Verweilen, Sitzgelegenheiten" sowie "Abkühlung durch Trinkbrunnen und Wasserspiele".


