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Scan Cars: Testphase für digitale Parkraumkontrolle startet

Ab sofort sind 4 Scan Cars testweise für die digitale Parkraumkontrolle unterwegs. Spezielle Sensoren erkennen die Kennzeichen von geparkten Autos und prüfen, ob eine gültige Parkberechtigung vorliegt.

Ab sofort werden die ersten Test-Fahrten mit den neuen Scan Cars durchgeführt und die Software speziell für Wien programmiert. Es handelt sich dabei um Autos mit speziellen Sensoren zur Kennzeichen-Erfassung und damit zur digitalen Kontrolle der Parkometerabgabe.

Nachdem die österreichische Firma CPB bei der europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat, werden jetzt Funktionalität und ein reibungsloser Ablauf des Programms auf Wiens Straßen geprüft.

4 Scan Cars sind testweise in den Bezirken unterwegs. Dabei wird die Programmierung speziell für Wien vorgenommen. Ab Ende 2026 werden sie dann regulär im Einsatz sein.

Wien sorgt für eine digitale Premiere in ganz Österreich. Der Einsatz der Scan Cars ist ein weiterer Schritt Richtung moderner Parkraumbewirtschaftung in unserer Stadt. Nach der Einführung des flächendeckenden Parkpickerls 2022 haben sich die zu kontrollierenden Flächen im Stadtgebiet beinahe verdoppelt. Mit dem Einsatz von Scan Cars haben wir ein smartes und effizientes Angebot ausgearbeitet und sparen den Mitarbeiter*innen rund 15 Kilometer Fußmarsch am Tag in den großen Bezirken.

Entlastung für Mitarbeiter*innen

Der Ablauf ist ähnlich wie beim seit Jahren im Einsatz befindlichen Handy-Scan der Parkraumüberwachungsorgane, nur schneller und effizienter. Die Mitarbeiter*innen der Parkraumüberwachung sind in den Flächenbezirken bis zu 15 Kilometer am Tag unterwegs und werden mit den neuen Fahrzeugen bei ihrer wichtigen Kontrolltätigkeit entlastet.

In anderen Städten wie Amsterdam, Prag oder Paris sind derartige Systeme seit längerem in Verwendung, um eine moderne, ressourceneffiziente und faire Kontrolle des Parkens zu ermöglichen.

Datenschutzkonforme Kontrollen

Die neuen Scan Cars kommen in den weitläufigen Teilen in 12 Bezirken zum Einsatz (10., 11., 13. bis 19. und 21. bis 23. Bezirk).

Der Sensor ist auf dem Autodach montiert und scannt die Kennzeichen mittels optischer Zeichenerkennung (OCR), gleicht sie mit einer Datenbank ab und liefert Hinweise auf mögliche Verstöße.

Eine Speicherung der Information findet nicht statt, womit die datenschutzrechtlichen Vorgaben vollständig gewahrt bleiben. Jeder gemeldete Verdachtsfall wird manuell von einem Parkraumüberwachungsorgan überprüft.

Digitalisierung als Schlüssel zu Ressourcenschonung und Mitarbeiter*innen-Schutz

Die fortschreitende Digitalisierung der Parkraumüberwachung ist ein wichtiger Schritt, um Verwaltungsprozesse nachhaltiger zu gestalten:

  • Sie hilft, Personalressourcen gezielter einzusetzen, unnötige Doppelwege zu vermeiden und energieeffizientere Abläufe zu schaffen.
  • Sie schützt die Kontrollorgane, die bisher Wind, Regen, Hitze oder winterlichen Bedingungen oft ungeschützt ausgesetzt waren. Mit den Fahrzeugen steht nun ein wetterfester und ergonomischer Arbeitsraum zur Verfügung.

Gut sichtbar und präventiv wirksam

Die Scan Cars sind deutlich erkennbar und haben dadurch auch eine vorbeugende Wirkung. Sie können längere Strecken zurücklegen, ohne dass zusätzliches Personal notwendig ist. Gleichzeitig können freiwerdende Ressourcen gezielt in stark genutzten Gebieten eingesetzt werden. Das erhöht die Transparenz und Fairness in der Parkraumbewirtschaftung.

Weiterer Schritt im modernen Parkraum-Management

Seit der Einführung des flächendeckenden Parkpickerls im Jahr 2022 hat sich die zu kontrollierende Fläche in Wien fast verdoppelt. Das hat nicht nur zur Reduktion des Autoverkehrs aus dem Umland geführt, sondern auch neue Flächen im öffentlichen Raum geschaffen.

Neue Nutzung der freigewordenen Flächen

Die freigewordenen Flächen nutzt die Stadt Wien gemeinsam mit den Bezirken, um Begrünungsprojekte und neue Radwege zu schaffen.

Beispiele:

  • In Floridsdorf wurde die Schleifgasse auf 3.000 Quadratmetern entsiegelt und 18 neue Bäume gepflanzt. Neue Radwege entstanden unter anderem in der Floridsdorfer Hauptstraße, Leopoldauer Straße, Prager Straße und Angerer Straße.
  • In der Donaustadt wurden seit 2022 rund 14 Kilometer neue Radwege gebaut. Die Wagramer Straße ist nun Teil des ersten "Mega-Radhighways" Wiens mit einem neuen Straßenpark.
  • In Hietzing wurde die Altgasse zur Begegnungszone mit 19 neuen Bäumen umgestaltet.
  • In Liesing entstanden breite Radwege, zum Beispiel in der Wohnparkstraße und der Auer-Welsbach-Straße, sowie neue direkte Radverbindungen.
    Radweg-Offensive Liesing

Die Digitalisierung der Parkraumüberwachung hilft nicht nur bei der effizienteren Kontrolle, sondern bringt mehr Lebensqualität für alle Menschen in Wien.

Rechtlich verbindliche Kundmachung

Hier finden Sie die rechtlich verbindliche Kundmachung und Informationen zum Datenschutz:

Testbetrieb Scan Cars

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