Politische Zielsetzungen - Generelle Radverkehrsplanung

Bereits das Verkehrskonzept 1994 enthielt ein klares Bekenntnis zur Förderung des Radverkehrs in Wien.

Masterplan Verkehr Wien 2003

Eines der wichtigsten Vorhaben des Masterplan Verkehr Wien 2003 ist die Erhöhung des Radverkehrsanteils bis 2020 auf circa acht Prozent. Die positiven Entwicklungen haben die Stadt Wien ermutigt, dieses Ziel im Fortschreibungsbericht 2008 auf 2015 vorzuverlegen. Die Statistiken belegen: Wien ist auf dem richtigen (Rad)weg.

Zum Thema Radverkehr enthalten die beiden Berichte folgende wesentliche Aussagen:

Zielsetzungen

  • Ausbau eines flächendeckenden Hauptroutennetzes
  • Flächige Erschließung (im Mischverkehr)
  • Erhöhung der Qualität im Bestandsnetz
  • Erhöhung der objektiven und subjektiven Sicherheit in öffentlichen Verkehrsräumen
  • Gute Verknüpfung des Hauptradverkehrs mit U- und S-Bahn-Linien (Bike & Ride) vor allem auch in Stadterweiterungsgebieten
  • Schaffung von wetter- und diebstahlgeschützten Abstellmöglichkeiten

Maßnahmen

Weiterer Ausbau des Radverkehrsnetzes mit einheitlichen Ausbaustandards durch:

  • Investition von sechs Millionen Euro pro Jahr für Netzlückenschluss und Bestandsverbesserungen bestehender Radverkehrsanlagen
  • Konsequentes Öffnen der Einbahnen für Radfahrerinnen und Radfahrer
  • Weiterer Ausbau von Bike & Ride-Anlagen mit hoher Benutzungsqualität
  • Gesetzliche Regelung für Abstellanlagen bei Errichtung und Umbau von Gebäuden
  • Deutliche Erweiterung der Abstellkapazitäten im öffentlichen Raum
  • Fortführung des City-Bike-Modells sowie
  • Aufhebung der Benützungspflicht von Radverkehrsanlagen in der STVO

KliP Wien - Klimaschutzprogramm der Stadt Wien

Ziel dieses engagierten Programms ist die Reduktion der Emissionen von Kohlendioxid und anderen Treibhausgasen bis ins Jahr 2010. Dadurch soll unter anderem die Umweltsituation und die Lebensqualität in Wien verbessert werden. Mit dem Klimaschutzprogramm kommt Wien den internationalen Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll, dem Klimabündnis und der Charta von Aalborg nach. Das Klimaschutzprogramm Wien wurde 1999 vom Wiener Gemeinderat beschlossen.

"Kommt Zeit - kommt Rad"

Das im KliP beinhaltete Programm speziell für den Radverkehr umfasst sowohl finanzielle, rechtliche, verwaltungstechnische und infrastrukturelle Maßnahmen als auch Maßnahmen zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Information und Bewusstseinsbildung.

Regierungsübereinkommen 2010

Am 15. November 2010 unterzeichneten Bürgermeister Häupl und Mag.a Vassilakou das Wiener Regierungsübereinkommen. Im Kapitel "Stadtentwicklung und Verkehr" finden sich zahlreiche Ziele für die weitere Entwicklung des Wiener Radverkehrs. Neu ist dabei unter anderem die Zielsetzung, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2015 auf 10% anzuheben.

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