Sektion II - Hauptfeuerwache Leopoldstadt, Gruppenwache Kaisermühlen

Hauptfeuerwache Leopoldstadt

Die neu errichtete Hauptfeuerwache Leopoldstadt.

Der Eingang der neu errichteten Hauptfeuerwache Leopoldstadt befindet sich in der Vorgartenstraße 223C. In 3 Geschoßen und einer Zwischenebene sind sämtliche Räume optimal angeordnet, um Funktionsabläufe zu verbessern.

Die Fahrzeughalle bietet Platz für 23 Einsatzfahrzeuge, darunter auch jenen der Feuerwehrtaucher, die in der Hauptfeuerwache Leopoldstadt stationiert sind. Ihnen stehen überdies ein neues Taucherbecken und eine Werkstatt für den Wasserdienst sowie Stellplätze für die Feuerwehrboote zur Verfügung.

Die Fahrzeughalle ist über mehrere Stiegenhäuser von den Mannschaftsräumen aus erreichbar. Dies ermöglicht ein noch schnelleres Ausrücken im Alarmfall. Die neue Hauptfeuerwache wird mit umweltfreundlicher Fernwärme beheizt und ist auf dem begrünten Dach mit einer Photovoltaik-Anlage ausgestattet.

Die Ausfahrtstore befinden sich im Hof der Wache, die Hauptausfahrt mündet in die Engerthstraße. An der hinteren Grundstücksgrenze Richtung Vorgartenstraße stehen ein 6-stöckiger Übungsturm und eine Containerhalle.


Geschichte

Die neue Hauptfeuerwache Leopoldstadt, die von den Architekten Kaufmann und Wanas entworfen wurde, ging nach der geplanten dreieinhalbjährigen Bauzeit Ende 2019 in Vollbetrieb. Die Wache wurde bei laufendem Betrieb in 2 Abschnitten komplett neu errichtet.

Die alte Hauptfeuerwache stammte aus dem Jahr 1966. Ein Neubau war notwendig geworden, da der bautechnische und der bauphysikalische Zustand sowie die Infrastruktur den Errichtungszeitpunkt der Hauptfeuerwache widerspiegelten.

Gruppenwache Kaisermühlen

Blick auf die Wache, ein einstöckiger schlichter Betonbau mit zwei Fensterreihen

Die Wache befindet sich in der Donaustadt, zwischen dem Donaupark und der Donau-City in der Wallenberggasse 4. Sie besteht aus einem dreigeschossigen Gebäude mit integrierter Fahrzeughalle, einem Hof und einem Übungsturm.

Das Wachegelände ist im Freibereich durch eine 2,5 Meter hohe Mauer abgeschlossen. Auf der Wache sind ein Rüstlöschfahrzeug, ein Taucherfahrzeug und ein Geländelöschfahrzeug stationiert.

Durch die zentrale Lage der Feuerwache können sämtliche Einsatzorte im Bereich Donau-City, Am Hubertusdamm, Donauuferautobahn und Donauinsel in sehr kurzer Zeit angefahren werden, was speziell bei Wasserdiensteinsätzen einen wesentlichen Vorteil bringt.

Einsatztaucher

Für die auf der Gruppenwache stationierten Einsatztaucher gibt es im Erdgeschoss einen eigenen Bereich. In diesem befindet sich ein Trockenraum für Taucheranzüge, wo auch die Möglichkeit besteht, sämtliche Anzüge und Ausrüstungsgegenstände nach Einsätzen zu dekontaminieren. Im angrenzenden Speziallager sind großzügig dimensionierte Spinde, eine Füllleiste für Tauchflaschen sowie ein Wartungs- und Lagerbereich für sämtliche Tauchgeräte untergebracht.

Bauplatz

Da der Bauplatz innerhalb einer Altlastdeponie liegt, ist das Gebäude nicht unterkellert und wurde auf Pfählen im sechs bis acht Meter tiefen Kies- beziehungsweise Sandboden gegründet. Um die Methanentlüftung der Altlast zu gewährleisten, verfügt der Baukörper über eine belüftete Hohlraumschicht unter der Fußbodenkonstruktion.

Geschichte

Durch die neu entstandene Donaucity wurde es notwendig, in diesem Bereich auch eine neue Feuerwache zu errichten. Im Zuge dieses Neubaus wurde auf demselben Gelände auch eine Rettungsstation eingerichtet. Das Projekt, welches von den ARGE Architekten Krischanitz & Neumann in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt Wien sowie den Baufachreferenten der Berufsfeuerwehr Wien realisiert wurde, konnte am 8. März 2001 feierlich eröffnet werden.

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