Sektion II - Hauptfeuerwache Leopoldstadt, Gruppenwache Kaisermühlen

Hauptfeuerwache Leopoldstadt

Blick von oben auf den Parkplatz der Wache, seitlich Autos

Die Hauptfeuerwache Leopoldstadt befindet sich in der Vorgartenstraße 223C. Auf der Wache sind eine Löschbereitschaft, ein Tauchzug und mehrere Sonderfahrzeuge stationiert.

Die Ausfahrtstore befinden sich im Hof der Wache, die Hauptausfahrt mündet in die Engerthstraße. An der hinteren Grundstücksgrenze Richtung Vorgartenstraße stehen ein sechsstöckiger Übungsturm und eine Containerhalle.


Taucherkammer und Zillenwerkstätte

Aufgrund der Nähe zur Donau sind auf dieser Wache auch Einsatztaucher stationiert. Eine Besonderheit auf der Hauptfeuerwache bildet eine zweistöckige Taucherkammer mit Sichtfenstern. In diesem Wasserbecken können auch in der kalten Jahreszeit Tauchübungen durchgeführt werden. Darüber hinaus verfügt die Wache über eine Zillenwerkstätte, in welcher Boote und Zillen repariert werden.

Geschichte

Das zweigeschossige Gebäude mit anschließender Fahrzeughalle wurde nach dreijähriger Bauzeit am 17. April 1966 von Bürgermeister Bruno Marek feierlich eröffnet.

Gruppenwache Kaisermühlen

Blick auf die Wache, ein einstöckiger schlichter Betonbau mit zwei Fensterreihen

Die Wache befindet sich in der Donaustadt, zwischen dem Donaupark und der Donau-City in der Wallenberggasse 4. Sie besteht aus einem dreigeschossigen Gebäude mit integrierter Fahrzeughalle, einem Hof und einem Übungsturm.

Das Wachegelände ist im Freibereich durch eine 2,5 Meter hohe Mauer abgeschlossen. Auf der Wache sind ein Rüstlöschfahrzeug, ein Taucherfahrzeug und ein Geländelöschfahrzeug stationiert.

Durch die zentrale Lage der Feuerwache können sämtliche Einsatzorte im Bereich Donau-City, Am Hubertusdamm, Donauuferautobahn und Donauinsel in sehr kurzer Zeit angefahren werden, was speziell bei Wasserdiensteinsätzen einen wesentlichen Vorteil bringt.

Einsatztaucher

Für die auf der Gruppenwache stationierten Einsatztaucher gibt es im Erdgeschoss einen eigenen Bereich. In diesem befindet sich ein Trockenraum für Taucheranzüge, wo auch die Möglichkeit besteht, sämtliche Anzüge und Ausrüstungsgegenstände nach Einsätzen zu dekontaminieren. Im angrenzenden Speziallager sind großzügig dimensionierte Spinde, eine Füllleiste für Tauchflaschen sowie ein Wartungs- und Lagerbereich für sämtliche Tauchgeräte untergebracht.

Bauplatz

Da der Bauplatz innerhalb einer Altlastdeponie liegt, ist das Gebäude nicht unterkellert und wurde auf Pfählen im sechs bis acht Meter tiefen Kies- beziehungsweise Sandboden gegründet. Um die Methanentlüftung der Altlast zu gewährleisten, verfügt der Baukörper über eine belüftete Hohlraumschicht unter der Fußbodenkonstruktion.

Geschichte

Durch die neu entstandene Donaucity wurde es notwendig, in diesem Bereich auch eine neue Feuerwache zu errichten. Im Zuge dieses Neubaus wurde auf demselben Gelände auch eine Rettungsstation eingerichtet. Das Projekt, welches von den ARGE Architekten Krischanitz & Neumann in Zusammenarbeit mit den zuständigen Fachabteilungen der Stadt Wien sowie den Baufachreferenten der Berufsfeuerwehr Wien realisiert wurde, konnte am 8. März 2001 feierlich eröffnet werden.

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