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Maßnahmenpaket rund um U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße

Anfang Juni lud der Bezirk zum Informationsabend. Rückmeldungen der Anrainer*innen fließen in die weitere Bearbeitung ein.

Am 2. Juni 2026 lud Bezirksvorsteherin Julia Lessacher gemeinsam mit der Landespolizeidirektion Wien, der Sucht- und Drogenkoordinationsstelle sowie weiteren Fachdienststellen der Stadt Wien zu einem Informationsabend im Haus der Begegnung Mariahilf. Im Mittelpunkt stand das Maßnahmenpaket für die Gegend rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße. Bezirksvorsteherin Lessacher, die anwesenden Fachstellen und zahlreiche Anrainer*innen tauschten sich dabei über Beobachtungen und Anliegen im öffentlichen Raum aus.

Anliegen der Anrainer*innen dokumentiert und weitergeleitet

Die beim Informationsabend eingebrachten Rückmeldungen wurden gesammelt, ausgewertet und den zuständigen Stellen zur weiteren Bearbeitung übermittelt. Angesprochen wurden unter anderem wahrgenommene Verlagerungseffekte, Verunreinigungen im öffentlichen Raum, Sicherheitsfragen, unbefugter Zutritt zu Wohnhäusern sowie die Sorge um Kinder und Jugendliche im Umfeld des Minna-Lachs-Parks und des Gumpendorfer Gürtels. Ebenso wurde der Wunsch nach klarerer Information über Zuständigkeiten und Ansprechstellen geäußert.

Die genannten Herausforderungen im öffentlichen Raum haben unterschiedliche Ursachen und werden im Zusammenspiel mehrerer Bereiche bearbeitet, darunter Sicherheit, Soziales, Gesundheit, Reinigung, Infrastruktur und Stadtgestaltung. Ein laufender Austausch zwischen den beteiligten Kooperationspartner*innen besteht bereits: Dazu zählen der wöchentliche Austausch-Termin zu den Maßnahmen zwischen Westbahnhof und der U-Bahn-Station Gumpendorfer Gürtel, der Wien-weite Jour Fixe von Polizei und städtischen Stellen sowie die laufende Routen- und Einsatzplanung der Mobilen Sozialen Arbeit.

Verbesserte Information für Anrainer*innen geplant

Der Wunsch nach besserer Information wurde aufgenommen. Derzeit wird geprüft, wie Anrainer*innen künftig klarer über Zuständigkeiten, Kontakte und das Vorgehen in konkreten Situationen informiert werden können, etwa bei Substanzfunden, unbefugtem Zutritt oder akuten Sicherheitsfragen. Bis dahin können entsprechende Beobachtungen der Mobilen Sozialen Arbeit Sam Mitte unter 0676 811853732 oder der Bezirksvorstehung Mariahilf gemeldet werden.

Die beteiligten Stellen der Stadt Wien bleiben dazu weiterhin im Austausch mit der Bezirksvorstehung Mariahilf und den zuständigen Fachdienststellen.

Uns ist wichtig, dass die Anliegen der Anrainer*innen gehört und in die laufende Arbeit der zuständigen Stellen eingebunden werden. Ziel ist ein abgestimmtes Vorgehen, das Sicherheit, soziale Unterstützung, Gesundheitsversorgung und Ordnung im öffentlichen Raum zusammenführt.

Weiterführende Informationen

Kontakt

Bezirksvorstehung des 6. Bezirks

Telefon: +43 1 4000-06110
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