Für die nächtliche Sperre erhält der Fritz-Imhoff-Park eine Umzäunung. Das umfasst die Errichtung eines Stahlgitterzauns sowie 3 verschließbare Toranlagen. Die Gesamtkosten für die Maßnahme betragen rund 64.000 Euro, die vom Bezirk getragen werden.
Bauliche Umsetzung
Der bis zu 2,4 Meter hohe Stahlgitterzaun ist an 3 Standorten mit verschließbaren Toranlagen ausgestattet. Die Eingänge befinden sich in der Mollardgasse, der verlängerten Eisvogelgasse sowie im nördlichen und südlichen Teil der Wallgasse. Auf einer Länge von 100 Metern wird auf Höhe der Feuerwehrwache ein Gitter in Tannengrün errichtet. Die beliebte Wiener Wand, eine Graffiti-Fläche, bleibt weiterhin frei zugänglich und kann wie gewohnt gestaltet werden.
Eine private Sicherheitsfirma übernimmt die tägliche Schließung der Tore bei Einbruch der Dunkelheit sowie die morgendliche Öffnung. Auch diese laufenden Kosten werden vom Bezirk finanziert.
Ziel der Maßnahme
Die nächtliche Sperre dient dem Schutz der Anrainer*innen vor nächtlicher Ruhestörung und soll den Drogenhandel und -konsum in den Nachtstunden verhindern. Die Maßnahme erfolgt auf Wunsch der Bewohner*innen, die wiederholt von belastenden Situationen berichteten.
Teil eines umfassenden Konzepts
Die Umzäunung ist Teil eines größeren Maßnahmenpakets:
- Bereits im Herbst 2025 wurden die Pergola verkleinert und Tisch-Bank-Kombinationen vor den Wohnhäusern an der Meravigliagasse und Eisvogelgasse abmontiert.
- Im April/Mai 2026 folgen weitere Adaptierungen: Einzelsesseln ersetzen die bisherigen Tisch-Bank-Kombinationen - und eine Spielfläche für Kinder entsteht.
Infoabend
Ein umfassendes Maßnahmenpaket von Stadt Wien und Bezirk wird noch im April/Mai 2026 bei einem Infoabend vorgestellt, an dem auch die Sucht- und Drogenkoordination sowie die Polizei teilnehmen.