Heizungsanlagen, Fernwärme, Heizungswärmepumpen, Biomasseheizungen - Förderungsantrag

Allgemeine Informationen

Gemäß den Bestimmungen des Wiener Wohnbauförderungs- und Wohnhaussanierungsgesetzes (WWFSG 1989) und der dazu ergangenen Sanierungsverordnung vergibt die Stadt Wien im Rahmen der Wohnungsverbesserung Förderungen für den Einbau von hocheffizienten alternativen Energiesystemen (z. B. Fernwärme, Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen) für Heizung und Warmwasseraufbereitung.

Datenschutz

Informationen zum Datenschutz und zu Ihren Rechten als betroffene Person finden Sie unter: Datenschutzrechtliche Information

Voraussetzungen

Folgende Personen können eine Förderung erhalten:

  • MieterInnen von Wohnungen
  • EigentümerInnen von Wohnungen
  • MieterInnen oder EigentümerInnen von Reihenhäusern

Wesentliche Förderungsvoraussetzungen:

  • FörderungswerberInnen müssen den Hauptwohnsitz in der zu sanierenden Wohnung führen (es sei denn, es handelt sich um den Anschluss an die Fernwärme).
  • Nutzfläche der Wohnung mindestens 22 Quadratmeter
  • Das Haus wurde vor mindestens 20 Jahren errichtet,außer bei Anschluss an Fernwärme.

Förderbare Sanierungsmaßnahmen:

  • Errichtung (erstmaliger Einbau) einer zentralen Wärmeversorgungsanlage mit Anschluss an Fernwärme
  • Errichtung (erstmaliger Einbau) einer flächendeckenden Etagenheizung mit hocheffizienten alternativen Energiesystemen (z. B. Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen), wenn keine Fernwärmeanschlussmöglichkeit gegeben ist.
  • Umstellung vorhandener Heizanlagen auf Fernwärme oder außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes auf hocheffiziente alternative Energiesysteme (z. B. Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen) Bei Reihenhäusern (Miete oder Eigentum) sind diese Maßnahmen nur in Kombination mit thermischen Solaranlagen förderbar.
  • Einzelofenheizung (Gas)

Hinweise:

Fristen und Termine

Zum Zeitpunkt der Antragstellung dürfen Rechnungen nur ein Rechnungsdatum bis längstens sechs Monate vor Antragstellung aufweisen.

Zuständige Stelle

Informations- und Einreichstellen

Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (MA 50)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860
Fax: +43 1 4000-99-74879
E-Mail: wv@ma50.wien.gv.at
Montag bis Freitag von 8 bis 13 Uhr

Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (MA 25)
20., Maria-Restituta-Platz 1, 6. Stock im Infopoint
Telefon: +43 1 4000-74860

Verfahrensablauf

Bau- bzw. Abrechnungsvorgang

Erforderliche Unterlagen

  • Zustimmung der Hausverwaltung bzw. der HauseigentümerInnen
    • Bei Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen: Erklärung der VermieterInnen (Formular kann heruntergeladen werden)
    • Bei Mietwohnungen in Städtischen Wohnhäusern (Gemeindebauten): Zustimmungserklärung von Wiener Wohnen für Sanierungsarbeiten im Sinne des WWFSG 1989
    • Bei Eigentumswohnungen bzw. Eigenheimen: Auszug aus dem Grundbuch als Nachweis des Eigentums
  • Stellungnahme (positive Begutachtung) der Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung (MA 19) bei Außenwandheizgeräten (entfällt bei städtischen Wohnhausanlagen)
  • Bei Förderung durch Annuitätenzuschüsse ist die Finanzierungszusage eines Kreditinstitutes erforderlich
  • Kostenvoranschläge bzw. Rechnungen, die ein Rechnungsdatum (ein Fertigstellungsdatum) bis längstens sechs Monate vor Antragstellung in der MA 50 aufweisen
  • Finanzierungszusage eines Kreditinstitutes (Formular kann heruntergeladen werden)
  • Bei kamingebundenen Gasgeräten: Kaminbefund von der Rauchfangkehrerin bzw. dem Rauchfangkehrer; Geräte mit Abgasführung durch die Außenwand können nur gefördert werden, wenn technisch kein geeigneter Kaminanschluss möglich ist.
  • Schriftliche Bestätigung der Fernwärme Wien Ges.m.b.H., dass das zu fördernde Objekt außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebiets liegt bzw. keine Fernwärmenanschlussmöglichkeit gegeben ist (nur bei Anträgen auf Förderung von Wärmepumpenheizungen und Biomasseanlagen).

Nicht vollständig ausgefüllte Anträge oder Anträge, die nicht mit den zur Beurteilung notwendigen Dokumenten versehen sind, können nicht in Behandlung genommen werden.

Kosten und Zahlung

Für die Errichtung (erstmaliger Einbau) von Zentralheizungsanlagen (Etagenheizungen) in Wohnungen (gilt nicht für Eigenheime und Kleingartenwohnhäuser) mit oder ohne Anschluss an Fernwärme sowie für Warmwasseraufbereitungsanlagen können

  • bei einer zehnjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens vier Prozent,
  • bei einer fünfjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von jährlich höchstens sieben Prozent

des dafür aufgenommenen Kapitalmarktdarlehens gewährt werden.

Für den Einbau von Gaseinzelöfen (Konvektoren) können

  • bei einer zehnjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von höchstens zwei Prozent,
  • bei einer fünfjährigen Darlehenslaufzeit Annuitätenzuschüsse im Ausmaß von höchstens drei Prozent

des dafür aufgenommenen Darlehens gefördert werden.

Für die Umstellung vorhandener Heizanlagen auf Fernwärme oder außerhalb des Fernwärmeversorgungsgebietes auf hocheffiziente alternative Energiesysteme (z. B. Heizungswärmepumpen, Biomasseanlagen) können einmalige nicht rückzahlbare Beiträge im Ausmaß von 30 Prozent der als förderbar anerkannten Baukosten gewährt werden.

Ausmaß der förderbaren Baukosten

Rechnungen und Zahlungen
Ansprechpartnerin in Zahlungsfragen ist die MA 6 - Buchhaltungsabteilung 1.

Erledigungsdauer

Die Dauer der Erledigung richtet sich danach, ob alle Unterlagen vollständig eingereicht wurden.

Formular

  • Antragsformular für Eigentumswohnungen, Eigenheime und Kleingartenwohnhäuser im Eigentum: 713 KB PDF
  • Antragsformular für Mietwohnungen, Genossenschaftswohnungen, Dienstwohnungen: 795 KB PDF
  • Bei Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen: Erklärung der VermieterInnen: 230 KB PDF
  • Finanzierungszusage eines Kreditinstitutes: 195 KB PDF

Zusätzliche Informationen

Rechtliche Grundlagen:

Homepage: Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten

Verantwortlich für diese Seite:
Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (Magistratsabteilung 50)
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