Forschungsstadt Wien
Wien ist eine der ältesten Universitätsstädte Europas und damit schon immer eine Stadt des Wissens und der Forschung. Mit neun Universitäten und fünf Fachhochschulen sowie über 900 außeruniversitären Forschungsinstituten bietet die Stadt eine vielfältige Forschungslandschaft.
Seit 1997 hat Österreichs Hauptstadt rund 400 Millionen Euro in Forschung- und Technologieprojekte investiert, mit dem Schwerpunkt auf Stärkefelder wie Life Sciences, Creative Industries, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Verkehr und Logistik.
Die Wiener Forschungsquote von über drei Prozent hat bereits das EU-Ziel für 2010 überschritten.
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Stärkefelder der Forschungsstadt Wien
Life Science-, Informationstechnologien- und Automotive-Cluster zeigen die Schwerpunkte der Wiener Forschungstätigkeit. Kreative Köpfe befinden sich auch in den Creative Industries, ökonomische Forschung hat eine lange Tradition in Wien. In Wien entwickelte Stadttechnologien sind weltweit gefragt. Besonders im Umweltbereich haben Wiener Forscherinnen und Forscher Erfolge zu verzeichnen.
Stärkefelder der Wiener Forschung
Wien fördert Forschung und Wissenschaft
Mit dem Zentrum für Innovation und Technologie und dem Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds fördert die Stadt Wien anwendungsorientierte Forschung zur Stärkung Wiens als Standort von Wissenschaft und Innovation. Sechs weitere Fonds und Stiftungen unterstützen Wiener Forschungsprojekte und vergeben Preise und Stipendien.
Wiener Forschungsförderungen | Forschungsförderung und Beratung
Zahlen und Fakten belegen die Wiener Forschungserfolge
Wien ist das Zentrum der österreichischen Forschung: über 1.000 Forschungsstätten, beinahe 30.000 Forscherinnen und Forscher sowie über zwei Milliarden Euro, die jährlich für Forschung ausgegeben werden. Über 40 Prozent aller Forschenden in Österreich sind in Wien tätig. Ebenfalls mehr als 40 Prozent der österreichischen Forschungsausgaben fallen auf Wien. Die Wiener Forschungsquote liegt bereits bei über drei Prozent. Damit hat sie das Lissabon-Ziel der Europäischen Union erreicht.
Daten und Fakten zur Forschung
Die Wiener Stadtverwaltung forscht zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger
Das Zusammenleben in einer Großstadt erfordert immer wieder innovative Lösungen für alltägliche Probleme. Die Wiener Umwelttechnologien sind Vorbild für andere Städte. Die von der Stadtverwaltung entwickelten Innovationen machen nicht nur das Parken leichter, weil der Kurzparkschein per Handy angefordert werden kann. Sie stellen auch sicher, dass Kanalnetz und Müllabfuhr auf dem neuesten Standard funktionieren. Die Forschungsprojekte der Magistratsabteilungen untersuchen die Lebensräume der Heideschnecken, entwickeln neue Wohnformen und analysieren das Wirtschaftsgeschehen. Auf ihnen basieren erfolgreiche Innovationen wie der Fly-over oder das Biomasse-Kraftwerk.
Forschung in der Wiener Stadtverwaltung
Hunderte Forschungseinrichtungen in Wien
In Wien befinden sich 32 Prozent aller österreichischen Forschungsstätten. Nicht nur Hochschulen und große Forschungsinstitute forschen. In den letzten Jahren stieg die Zahl der forschenden Unternehmen um über 50 Prozent. Insgesamt sind über 1.000 Forschungsinstitutionen in Wien aktiv. Mehr als 40 Prozent davon sind im Hochschulsektor. Große Unternehmen mit ihren Forschungsabteilungen finden sich genauso wie kleine Universitätsinstitute, die oft - wie beispielsweise das Institut für Papyrologie - weltweit bekannt sind.
Forschungsinstitutionen in Wien
Forschung für alle
Wiener Forscherinnen und Forscher entwickeln Impfstoffe und analysieren die Wirtschaftsentwicklung. Wiener Kinder gehen an der Kinderuni der Frage nach, ob Nemo sprechen kann. Im math.space verlieren sie Scheu vor der Mathematik. Die "Wiener Vorlesungen" bringen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Das Programm der Wiener Volkshochschulen "University meets public" ermöglicht Wienerinnen und Wienern, Vorlesungen von Hochschulprofessorinnen und -professoren zu besuchen und mit berühmten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Thesen zu diskutieren.
Forschung von und für Frauen
Wissenschaftlerinnen, Professorinnen und Forscherinnen haben es noch immer schwerer als ihre männlichen Kollegen: Nur rund ein Viertel der Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung sind in weiblichen Händen. Etliche Förderinitiativen unterstützen aber bereits die bessere Nutzung dieses noch brachliegenden Potenzials für den Forschungsstandort Wien. Frauen- und Geschlechterforschung wird ein immer wichtigeres Thema an vielen Universitäten und Instituten in Wien.
Europäischer Forschungsraum
Wien hat bei der österreichischen Beteiligung am Forschungsrahmenprogramm der EU immer eine führende Rolle gespielt. Im derzeit laufenden siebenten Rahmenprogramm kommen mehr als 50 Prozent der österreichischen Beteiligungen aus Wien. Die internationale Forschungskooperation beginnt für Wien bereits in der Region. Im Rahmen der Wiener Cluster besteht beispielsweise bereits eine enge Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen in den Nachbarstaaten. Die Europa Region Mitte Centrope vereint 25 Hochschulen sowie unzählige weitere Forschungseinrichtungen. Die Kooperation im Rahmen von Centrope bietet eine wertvolle Basis für die weitere Entwicklung eines zentraleuropäischen Forschungsraums.
Verantwortlich für diese Seite:Forschungskoordination (Magistratsabteilung 27)
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