Mietberechnung im geförderten Neubau

Die Miete im geförderten Neubau besteht im Wesentlichen aus Tilgungsraten und Zinsen der diversen Darlehen. Dazu zählen Bankdarlehen, Zinsen des Wohnbauförderungs-Hauptdarlehens und Superförderungs-Darlehenstilgungen. Diese werden auf die Wohnungen aliquot aufgeteilt. Der Förderungswerber - die vermietende Gesellschaft oder Genossenschaft - darf von den Mieterinnen und Mietern maximal den Betrag pro Quadratmeter Wohnnutzfläche fordern, der sich aus der Summe der einzelnen Darlehenstilgungen ergibt.

Höchstwert ist der gesetzlich geregelte Deckelbetrag (§ 63 WWFSG 1989). Im Jahr 2018 beträgt dieser 4,87 Euro (zuzüglich 0,72 Euro Erhaltungsbeitrag), im Jahr 2019 beträgt er 4,97 Euro (zuzüglich 0,74 Euro Erhaltungsbeitrag). Dieser Deckelwert inkludiert allerdings keine Aufwendungen zur Superförderungs-Darlehenstilgung und auch nicht Überwälzungen von Baurechtszinszahlungen.

Grundkosten

Grundkosten dürfen zusätzlich in Form eines einmaligen Grundkostenbeitrages oder im Wege des laufenden Mietzinses vorgeschrieben werden. Bei einer Baurechtsliegenschaft entfällt der Grundkostenbeitrag. In diesem Fall erhöht sich jedoch das Mietentgelt um anteilige Zahlungen für den Baurechtszins.

Betriebskosten

Nicht inkludiert in die oben beschriebenen Kosten sind Aufwendungen, die durch die tägliche Bewirtschaftung und Betreuung des Hauses anfallen.

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Wohnbauförderung und Schlichtungsstelle für wohnrechtliche Angelegenheiten (Magistratsabteilung 50)
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