Neue U2-Station Lina-Loos-Platz
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Information Neue U2-Station Lina-Loos-Platz eröffnet am 19. Jänner 2026 -
Information Verbesserte Öffi-Anbindung für die Donaustadt und das Stadtentwicklungsgebiet Oberes Hausfeld -
Information Nachhaltige Ausstattung: Photovoltaik, begrünte Fassaden, neue Fahrradgaragen -
Information Direkte Anbindung für rund 8.000 zukünftige Bewohner*innen des neuen Stadtteils.


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- Letzte Aktualisierung: 16.01.2026, 14.06 Uhr
- Eindeutige ID dieses Inhalts: 1af6cd71-8f39-4c7d-8b44-7fc2ed122846
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Dieser Inhalt wird von der Stadt Wien kostenfrei gemäß Creative Commons CC-BY 4.0 zur Verfügung gestellt.
Am Montag, den 19. Jänner 2026, nimmt die neue U2-Station Lina-Loos-Platz im 22. Bezirk ihren Betrieb auf. Die Station liegt zwischen Aspernstraße und Hausfeldstraße. Mit ihr wächst die U2 von 20 auf 21 Stationen. Das gesamte Wiener U-Bahn-Netz umfasst damit 110 Stationen.
Die neue Station verbessert die Öffi-Anbindung der Donaustadt und des wachsenden Stadtentwicklungsgebiets Oberes Hausfeld. Die ersten Bewohner*innen des neuen Viertels können bequem mit der U-Bahn fahren. Begrünte Fassaden, eine Photovoltaikanlage am Dach und neue Fahrradgaragen machen die Station nachhaltig.
Ausbau bei laufendem Betrieb
Der Rohbau der Station wurde bereits 2013 bei der U2-Verlängerung in die Seestadt errichtet. Der weitere Ausbau begann 2021, während der laufende U2-Betrieb weiterlief.
In dieser Zeit entstanden:
- neue Stiegenaufgänge
- ein Mittelbahnsteig
- 2 Fahrradgaragen
- 2 Aufzüge
Über 70 Photovoltaikmodule am Dach erzeugen umweltfreundliche Energie. Begrünte Fassaden verbessern das Mikroklima. Ab 19. Jänner hält die U2 regulär beim Lina-Loos-Platz.
Oberes Hausfeld: Ein neuer Stadtteil wächst
Das Gebiet Oberes Hausfeld zählt zu den größten Entwicklungsräumen der Donaustadt. Auf rund 26 Hektar entstehen:
- 3.700 Wohnungen
- Bildungs- und Freizeiteinrichtungen
- Arbeitsplätze
- großzügige Grünflächen
Insgesamt werden hier rund 8.000 Menschen leben. Die neue U2-Station sorgt von Anfang an für eine gute Öffi-Anbindung.
Neue Fahrradgaragen
2 neue Fahrradgaragen ergänzen das Mobilitätsangebot: Dort kann man sein Fahrrad um 1,50 Euro für bis zu 24 Stunden sicher abstellen und bequem auf die U2 umsteigen.
Klimafitter Lina-Loos-Platz
Die neue Station ist ein wichtiger Schritt für klimafreundliche Mobilität. Der angrenzende Lina-Loos-Platz wird in den nächsten Jahren zu einem grünen Aufenthaltsort gestaltet.
Geplant sind:
- über 50 neue Bäume
- ein großes Wasserspiel
- rund 1.800 Quadratmeter Grünflächen
- rund 2.300 Quadratmeter sickerfähige Pflasterung
Das verbessert den natürlichen Wasserkreislauf und sorgt im Sommer für Abkühlung. Viele Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen im Schatten ein. So entsteht ein "begrüntes Wohnzimmer" für den neuen Stadtteil.
Auch die Mobilität wird klimafreundlich gestaltet: Breite, baulich getrennte Radwege führen künftig direkt zur U-Bahn. Eine WienMobil Rad-Station ermöglicht das Ausborgen von Leihrädern. Außerdem entsteht eine neue Bushaltestelle neben der Station für kurze Wege beim Umsteigen.
Wer war Lina Loos?
Die Station ist nach Lina Loos (1882–1950) benannt, einer bedeutenden Wienerin der Jahrhundertwende. Sie war von 1902 bis 1905 mit dem Architekten Adolf Loos verheiratet. Die Beziehung zum bekannten Ehemann scheiterte, Lina Loos tat als junge Frau den mutigen Schritt zur Scheidung. Sie machte international sowie in ihrer Heimatstadt Karriere als Schauspielerin und Schriftstellerin. Lina Loos setzte sich intensiv mit dem Wien ihrer Zeit auseinander und gilt als Pionierin weiblicher Emanzipation. Sie engagierte sich als Friedensaktivistin, war Mitglied des Österreichischen Friedensrates sowie des Bundes demokratischer Frauen und setzte sich zeitlebens für Frieden, Abrüstung, gegen Neofaschismus und für die Rechte von Frauen ein.
Frauen sind in der Wiener Stadtbenennung noch deutlich unterrepräsentiert: Laut einer Analyse des European Data Journalism Networks aus dem Jahr 2023 entfallen rund 90 Prozent der Straßennamen auf Männer. Die Stadt setzt gezielt Gegenmaßnahmen: So werden zum Beispiel in der Seestadt Aspern alle neuen Straßen nach Frauen benannt. Im U-Bahn-Netz sind derzeit erst 2 Stationen nach Frauen benannt: U4 Margaretengürtel (nach der Märtyrerin Margareta von Antiochia) und U6 Längenfeldgasse (nach Wohltäterin Josefine Haas von Längenfeld-Pfalzheim). Mit der Station U2 Lina-Loos-Platz kommt nun eine weitere bedeutende Wienerin ins Stadtbild.
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