Aufgaben und Ziele der MA 28

Ziel der Abteilung Straßenverwaltung und Straßenbau (MA 28) ist es, ein optimales Straßennetz für die Wiener Bevölkerung zur Verfügung zu stellen. Dafür sollen die besten Organisationsmethoden und Techniken eingesetzt werden.

Straßenmöblierung in Form eines steinernden Fußballs vor dem Wiener Ernst-Happel-Stadion

Die MA 28 ist für die Projektierung, den Bau, die Erhaltung und die allgemeine Verwaltung der Straßen Wiens inklusive aller Geh- und Radwege sowie öffentlichen Plätze Wiens zuständig. Für Planung, Bau, Erhaltung und Finanzierung des Wiener Autobahn- und Schnellstraßennetzes ist die ASFINAG zuständig. Die Erhaltung aller Gemeindestraßen erfolgt durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA 28 auf Kosten der Stadt Wien.

Straßen planen

Ob neue Autobahnauffahrten, Fußgängerzonen oder Leitsysteme für Sehbehinderte: Bevor sich die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in Wien heute und morgen besser fortbewegen, hat die MA 28 sämtliche Straßenneu- und -umbauten bereits bis ins kleinste Detail geplant.

Unterstützt werden die Planerinnen und Planer der MA 28 bei ihrer Tätigkeit von Zivilingenieurbüros und einer Vielzahl von Planungsdienststellen der Stadt Wien. In der Planungsphase werden die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung an ihre neue Straße ebenso berücksichtigt wie Umweltbelange.

Straßen bauen

Straßen bauen bedeutet, öffentliche Mittel wirtschaftlich so einzusetzen, dass die Verkehrsanlagen möglichst lange intakt bleiben. Dazu sind neben der MA 28 weitere Dienststellen der Stadt Wien am Werk. Diese beauftragen Firmen/Gewerbe mit unterschiedlichen Aufgaben und Professionen: Baumeisterinnen und Baumeister Tiefbau, Asphaltiererinnen und Asphaltierer sowie Pflastererinnen und Pflasterer, aber auch Lichttechnikerinnen und Lichttechniker, Signaltechnikerinnen und Signaltechniker, Energie- und Telekommunikationsbetreiberinnen und -betreiber und viele andere.

Damit die Adern der Stadt funktionieren, wird oft unter extremen Bedingungen gearbeitet. An heißen Sommertagen werden bei Belagsarbeiten bis zu 70 Grad Celsius gemessen. Damit alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer auch während der Bauzeit vorankommen, werden viele Bau- und Sanierungsmaßnahmen bei laufendem Fließverkehr durchgeführt.

Straßen erhalten

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA 28 kontrollieren das Wiener Straßennetz laufend. Akute Gebrechen im Gemeindestraßennetz werden mit eigenen Reparaturtrupps sofort behoben.

Obwohl die MA 28 laufend auf Wiens Straßen unterwegs ist, können nicht alle Schäden an Gehsteigen oder Fahrbahnen registriert werden. Die Mithilfe der Bevölkerung ist hier vonnöten.

Organisation

Diese Aufgaben und Ziele erfordern einen ganzheitlichen Prozess mit sich immer wieder verändernden Rahmenbedingungen. Dies erfordert je nach Straßentyp eine sorgfältige Abwägung unterschiedlicher Belange: Verkehrsbelastung, Leistungsfähigkeit, Verkehrssicherheit, Grünplanung, Verkehrsarten, Aufenthaltsqualität, Netzwirkung, Umweltbelange, Einfluss auf das zukünftige Mobilitätsverhalten und nicht zuletzt BürgerInnen- und Politikwünsche.

Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, beschäftigt die MA 28 rund 300 kompetente und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in folgenden Bereichen: Zentrale Dienste, Projektentwicklung- und -management, Bau- und Erhaltungsmanagement, Straßengrundverwaltung und Betriebssupport.

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