Schon gewusst, dass in der österreichischen Papierindustrie knapp 70 Prozent der eingesetzten Energie aus erneuerbaren Quellen kommen? Und dass die Transformatoren in den "Gondeln" der Windräder zu einem erheblichen Teil aus Papier, Karton und Holz bestehen? Grund dafür ist die Leichtigkeit des Materials und die isolierende Wirkung, was die Leitfähigkeit betrifft. Und wer weiß, vielleicht werden in Zukunft auch die Rotorblätter der Windkraftanlagen aus nachhaltigen (Roh-)Stoffen wie Holz oder Papier hergestellt. Erste Forschungsprojekte in diese Richtung laufen bereits. Damit eng verbunden sind Themen wie Kreislaufwirtschaft oder Recycling.
Wettbewerb: Ein Windrad aus Papier und Karton bauen
Im Wettbewerb geht es um erneuerbare Energie in Form von Windrädern und die Eigenschaften von Papier und Karton. Die Aufgabe ist, ein Windrad zu entwickeln und zu bauen.
Das Windrad muss hauptsächlich aus Papier und Karton bestehen. Technische Komponenten wie Generatoren sind davon ausgenommen. Der Anteil an zusätzlichen Materialarten wie Fäden, Holz, Kunststoff, Metall, Textilien und so weiter darf nicht mehr als 10 Prozent betragen.
Funktionsfähigkeit der gebauten Windräder
- Die eingereichten Windräder von Kindergärten, Volksschulen und Einzeleinreicher*innen bis 10,99 Jahre müssen sich bei Wind drehen.
- Ab der Sekundarstufe I und höher muss bei Betrieb des Windrades irgendetwas in irgendeiner Form bewegt oder hergestellt werden: Zum Beispiel das Mahlwerk einer Windmühle, eine Säge, ein Windrad mit einem kleinen Generator, der die Windenergie in elektrische Energie umwandelt oder Ähnliches.
Wer kann mitmachen?
Mitmachen können alle - Einzelpersonen, Schulklassen, Kindergärten oder sonstige Gruppen. Die Teilnahme ist auch als Teambuilding-Maßnahme in Unternehmen oder Organisationen möglich. Dier Gruppengröße spielt keine Rolle. Es gibt keine regionalen Einschränkungen.
Projekt einreichen
Der Wettbewerb findet online statt. Die Registrierung und die Einreichung der Projekte erfolgen über das Online-Einreichtool der Plattform www.papiermachtschule.at - dieses ist ab Anfang November 2026 geöffnet.
Füllen Sie im Online-Formular die Angaben zu Person oder Gruppe aus und laden Sie Infos zum Projekt hoch - also Texte, Kurzdokumentationen, Fotos von den Modellen, Kurzvideos und so weiter.


