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Neues Trinkwasser-Kraftwerk in Döbling liefert klimafreundlichen Strom aus Hochquellwasser

  • Information
    Im Juni 2026 geht das 17. Trinkwasser-Kraftwerk in Betrieb und liefert klimafreundlichen Strom aus Hochquellwasser.
  • Standort
    Wasserbehälter Hungerberg in Döbling
  • Information
    Auch Photovoltaik-Anlagen auf Wasserbehältern werden weiter ausgebaut.
Wasserkraftwerk von innen mit Wasserrohren und Pumpmechanismus, davor ein Gitter.

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  • Letzte Aktualisierung: 02.06.2026, 12.31 Uhr
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Dieser Inhalt wird von der Stadt Wien kostenfrei gemäß Creative Commons CC-BY 4.0 zur Verfügung gestellt.

Wiener Wasser nimmt im Juni 2026 beim Wasserbehälter Hungerberg in Döbling das 17. Trinkwasserkraftwerk in Betrieb. Damit baut die Stadt Wien die Versorgung mit Ökostrom weiter aus.

Mit der Zukunftsstrategie "Wiener Wasser 2050" werden neben der Wasser-Infrastruktur auch die Klimaschutz-Initiativen ausgebaut. Mittlerweile wird mit den Trinkwasser-Kraftwerken so viel Öko-Strom erzeugt, dass der Strombedarf einer Stadt wie Wiener Neustadt - also für etwa 50.000 Einwohner*innen - gedeckt werden könnte.

Weitere Standorte für Trinkwasser-Kraftwerke, etwa beim Wasserbehälter Rosenhügel, werden aktuell geprüft oder sind bereits in Planung.

Wien treibt die Energiewende voran, um bis 2040 klimaneutral zu werden. Dazu nutzen wir jede erneuerbare Energiequelle, auch das Wiener Hochquellwasser. Das Quellwasser fließt im freien Gefälle aus den Alpen in unsere Stadt. Auf diesem Weg bestehen Höhenunterschiede, die genutzt werden, um klimafreundlichen Strom zu erzeugen.

Öko-Strom für 700 Haushalte

Die Trinkwasser-Kraftwerke befinden sich entlang der beiden Hochquellenleitungen und in Wien. Das 17. Kraftwerk wurde beim Wasserbehälter Hungerberg in Döbling errichtet.

Die Anlage besteht aus 4 Pumpen, die als Turbinen genutzt werden. Diese erzeugen für etwa 700 Haushalte klimafreundlichen Strom, der in das Netz eingespeist wird. Bei Bedarf kann die Anlage als Pumpwerk genutzt werden, um zu jeder Zeit die Wasserversorgung zu gewährleisten. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Arbeiten an den Hochquellenleitungen stattfinden. In diesem Fall wird das Trinkwasser in höher gelegene Wasserbehälter gepumpt.

Die Trinkwasser-Infrastruktur in unserem Bezirk wird laufend saniert und ausgebaut. Damit ist die Versorgung für die Döblinger*innen langfristig gesichert.

Noch mehr Energie: Photovoltaik auf Wasserbehältern

Auch durch Photovoltaik-Anlagen auf Wiener Wasserbehältern wird klimafreundlicher Strom produziert.

  • 2020 wurde am Wasserbehälter Unterlaa die zum damaligen Zeitpunkt größte Photovoltaik-Anlage Wiens eröffnet.
  • 2025 wurden gemeinsam mit der Wien Energie 2 Standorte in Moosbrunn () und am Buchberg in Penzing in Betrieb genommen.
  • Bis Ende des Jahres 2026 soll eine weitere Photovoltaik-Anlage auf dem Wasserbehälter Schafberg in Hernals errichtet werden.

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