Englischer Garten

Die englische Gartenarchitektin Philippa O'Brien plante 2004 unter Mithilfe der Britischen Botschaft den Englischen Garten in den Blumengärten Hirschstetten.

Rosa Rosen im Vordergrund und im Hintergrund Bänke

Der längliche Garten ist durch Hecken und Baumgruppen in drei Teile unterteilt: Eingangsbereich, Mittelteil und hinterer Bereich.

Jeder Teil bildet einen eigenständigen und in sich abgeschlossenen Bereich. In den einzelnen Gartenräumen laden Bänke zum Verweilen ein, um die zahlreichen verschiedenen englischen Rosen und ihre Begleiter in Ruhe betrachten zu können.

Eingangsbereich und hinterer Bereich

Der Eingangsbereich und der hintere Bereich sind einem englischen Hausgarten nachempfunden. Als Blickfang steht die Englische Rose, umgeben von Stauden und krautigen Pflanzen, vor dem grünen Hecken-Hintergrund.

Beliebte Rosenbegleit-Pflanzen im Englischen Garten sind zum Beispiel der aufrecht wachsende, blau-violett blühende Zier-Salbei, der duftende Lavendel und die Katzenminze, der Wollziest mit seinem seidig, silbrigen Laub oder purpurrosa blühende Flockenblumen. Auch viele Gräserarten eignen sich dank ihres vielseitigen Wuchses und der unterschiedlichen Blattfarben hervorragend als Nachbarn von Rosen. Schon im Frühjahr sorgen die runden Blütenkugeln des Zierlauches für kräftige Farbtupfer in den Staudenbeeten.

Mittlerer Gartenteil

blau-violett blühende Zier-Salbei

Eine besonders entspannende Atmosphäre herrscht im mittleren Gartenteil. Hier bildet ein kleines, mit Seerosen zugewachsenes Biotop, umrandet von englischem Rasen, den Mittelpunkt des eher quadratischen Gartenraumes.

Eingefasst wird dieser an den Rändern mit duftenden Kletterrosen und blühenden Stauden. Durchgänge aus luftigen Pergolen führen Richtung Osten und Westen in die beiden anderen Gartenteile und verbinden so die drei Bereiche miteinander. Eine lockere Baumreihe begrenzt den Englischen Garten an der nördlichen Seite.

Englische Rosen

Rote Rosen und im Vordergrund Salbei

In den 1970er-Jahren gelang es dem britischen Rosenzüchter David Austin die "englischen Rosen" zu züchten. Diese Kreuzungen zwischen Teehybriden und historischen Rosen zeichnen sich besonders durch ihre Blühdauer, Blühfreudigkeit, Farbenvielfalt, Gesundheit, besonderen Charme und Duft aus. Im Handel werden die Züchtungen oft allgemein als Englische Rosen oder als David-Austin-Rosen bezeichnet.

Verantwortlich für diese Seite:
Wiener Stadtgärten (Magistratsabteilung 42)
Kontaktformular