Der Durchbruch des gemeinsamen Artenschutzprojekts des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), viadonau und der Stadt Wien hat Signalwirkung für den Schutz der stark bedrohten Donaustöre.
Die Nachzucht von Sternhausen gilt als besonders herausfordernd, da die weiblichen Störe nur alle 2 bis 4 Jahre Eier ausbilden. Um den optimalen Zeitpunkt für eine erfolgreiche Vermehrung zu bestimmen, betreuen die Wissenschaftler*innen die Fische über Monate hinweg sehr intensiv. Jede Nachzucht erfordert präzise Kenntnisse über die individuelle Entwicklung und den Reifegrad der Elterntiere. Dieser Zuchterfolg unterstreicht die hohe wissenschaftliche Expertise der Projekt-Partner*innen und eröffnet neue Perspektiven für den langfristigen Erhalt des Sternhausen in der Donau.
Über LIFE-Boat 4 Sturgeon
LIFE-Boat 4 Sturgeon wird von der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) geleitet. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 11,8 Millionen Euro. Davon übernimmt 67 Prozent das EU-Programm LIFE.
Projekt-Partner*innen
- Österreichisches Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft
- viadonau - österreichischer Wasserstraßenbetreiber
- Wiener Gewässer (MA 45)
- WWF Rumänien, WWF Ukraine, WWF Bulgarien
- Revivo
- MATE AKI HAKI
- Bundesamt für Wasserwirtschaft
- IUCN
- Bezirk Niederbayern
- Haus des Meeres
Ko-Finanzierer des Projekts
- Ungarisches Ministerium "Miniszterelnökség"
- Slowenisches Ministerium für natürliche Ressourcen und Raumplanung
- Landesfischereiverband Bayern e.V.
- NÖ- Landesfischereiverband
- OÖ-Landesfischereiverband
- Österreichische Fischereigesellschaft 1880
- Verband der österreichischen Arbeiter-Fischerei-Vereine
- Wiener Fischereiausschuss
- Fischereirevierverbände I und II
- Fischereirevier Donau C
- Nationalpark Donau-Auen
- Marktgemeinde Drösing und weitere Fördergeber


