48er-Tipps im Winter

Für FußgängerInnnen

  • Schuhe mit fester Sohle verwenden.
  • Bei Glatteis und wenn das Gehen aufgrund einer Beeinträchtigung unsicher ist, können Spikes beziehungsweise Stöcke mit einer Spitze verwendet werden.
  • Da die Sicht im Winter oft aufgrund der früh eintretenden Dunkelheit oder aufgrund von Nebel beeinträchtigt ist, empfiehlt sich die Verwendung von heller Kleidung, aber auch die Anbringung von Reflektoren an der Kleidung.

Für RadfahrerInnen

  • Verwendung von Winterreifen auch beim Fahrrad, um die richtige Haftung zu behalten und die Reifen vor Beschädigungen durch Splitt zu schützen: Bei Schnee oder Matsch reichen Ganzjahresreifen mit grobem, kantigen Profil oder spikefreie Winterreifen aus. Auf Eis empfehlen sich Spike-Reifen.
  • Schmieren Sie mindestens einmal pro Woche die Kette mit einigen Tropfen Öl und die Brems- und Schaltungszüge mit Vaseline oder einem niedrigviskosen Öl. Damit schützen Sie das Fahrrad gegen die Korrosionsgefahr durch Feuchtigkeit und Salz.
  • Besonders wichtig ist im Winter die richtige Beleuchtung, da die Licht- und Sichtverhältnisse im Winter besonders kritische Situationen herbeiführen können. Achten Sie darauf, dass Sie eine Lampe am Fahrrad haben, die nicht nur bei hoher Geschwindigkeit hell leuchtet, denn diese erreicht man auf eisigen Straßen nur selten.
  • Sehr wichtig sind die Bremsen des Fahrrades. Hier ist darauf zu achten, dass die Bremsbeläge fettfrei sind und die Bremsbeläge nicht zur Gänze abgefahren werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Reflektoren in entsprechender Anzahl an den richtigen Stellen des Fahrrades angebracht und nicht verschmutzt sind:
    • Ein weißer Reflektor vorne (kann in den Scheinwerfer integriert sein).
    • Ein roter Reflektor hinten (kann auch in das Rücklicht integriert sein).
    • Jeweils zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen und in jedem Laufrad. Statt der gelben Reflektoren ist auch ein auf dem Reifen aufgebrachter weißer oder gelber Reflexionsstreifen zulässig.
  • Im Winter sollte der Sattel etwas tiefer gestellt werden, damit bei Bedarf schnell beide Füße fest auf dem Boden stehen.
  • Das wichtigste neben einem guten Fahrrad ist die passende Bekleidung, am besten ist diese hell und ebenfalls mit Reflektoren ausgestattet.
  • Richten Sie Ihr Augenmerk auf die Fahrbahn, um die Fahrbahnverhältnisse zu erkennen und wählen Sie die richtige Fahrgeschwindigkeit. Hierbei ist auf Glatteis, Schnee, Matsch und Streugut zu achten.

Geräumte Radwege

Für AutofahrerInnen

  • Winterreifenpflicht: Von 1. November bis 15. April besteht Winterreifenpflicht für die Benutzung von Personenkraftwagen bei winterlichen Verhältnissen, das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis.
  • Verwenden Sie Frostschutzmittel für den Kühler und für die Scheibenwaschanlage, um ein Einfrieren zu verhindern.
  • Überprüfen sie die Wischerblätter, ob diese mit der Scheibe dicht abschließen, um die optimale Sicht zu bewahren.
  • Eiskratzer, Schneebesen oder dergleichen immer mitführen
  • Bei Überlandfahrten unbedingt Schneeketten mitführen
  • Passen Sie ihre Fahrweise den jeweiligen Bedingungen an: Reduzieren Sie die Geschwindigkeit und vergrößern Sie den Abstand zum Fahrzeug vor Ihnen – Bedenken Sie, dass sich der Bremsweg bei Schneefahrbahn um das vierfache, bei Eis um das zehnfache verlängert.
  • Verwenden Sie die öffentlichen Verkehrsmittel und lassen Sie das Auto auch einmal stehen.

Für HundebesitzerInnen

Pfotenpflege bei einem Hund mit Salbe und Handtuch

Die kalte Jahreszeit mit Schnee und Eis ist für viele vierbeinigen Lieblinge eine besondere Herausforderung. Die Verwendung von Auftaumitteln und abstumpfenden Streumitteln erhöht die Sicherheit für den Menschen. Streumittel können aber den empfindlichen Hundepfoten - besonders bei Verletzungen – schaden.

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