Die Workshops der Gemeinwohl-Ökonomie vermitteln ein zukunftsfähiges Wirtschaftsverständnis, das ökologische Grenzen, Klimagerechtigkeit und gesellschaftliches Wohlergehen ins Zentrum stellt. In interaktiven Formaten setzen sich Teilnehmende mit den Ursachen der Klima- und Umweltkrise auseinander. Sie beschäftigen sich mit kurzfristigem Gewinnstreben, der Externalisierung von Umweltkosten und dem Umgang mit endlichen Ressourcen. Zentrale Konzepte wie planetare Grenzen, ökologische Kipppunkte und nachhaltige Bedürfnisbefriedigung werden praxisnah erarbeitet und mit alternativen Wirtschaftslogiken verknüpft.
Anhand von Planspielen, Rollenspielen und Good-Practice-Beispielen lernen die Teilnehmenden, wie Unternehmen und Organisationen klimarelevant handeln können. Dazu gehören gemeinwohlorientierte Entscheidungsprozesse, faire Arbeitsbedingungen, transparente Bilanzierung ökologischer Auswirkungen und die Neubewertung von Sorgearbeit und Naturleistungen. Die Gemeinwohl-Matrix dient dabei als konkretes Instrument, um ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Stabilität gemeinsam zu denken.
Ergänzend richten sich spezielle Workshops an Jugendliche. Sie thematisieren Berufsorientierung, "gute Arbeit" und ethische Bewerbungsprozesse im Kontext einer nachhaltigen, klimaverträglichen Arbeitswelt. Insgesamt stärken die Angebote systemisches Denken, Handlungskompetenz und Werteorientierung für eine klimafitte Wirtschaft und Gesellschaft.


