Bienen sind wichtig für die Bestäubung und Vermehrung von vielen Pflanzenarten. Sie sind aber durch ein verringertes Nahrungsangebot, den Mangel an Nistplätzen, Pestizide sowie einen eingeschleppten Bienenschädling, die Varroa-Milbe, bedroht.
Wien fördert die Bienen, indem Wiesen in Parkanlagen und auf sonstigen Grünflächen naturnah belassen werden. Insgesamt gibt es in Wien rund 5.000 Bienenstöcke. 500 davon stehen auf Flächen, die der Stadt gehören. Zum Beispiel:
Übersicht
- Insgesamt gibt es in Wien rund 5.000 Bienenstöcke mit rund 40.000 Bienen pro Stock. Hinzu kommen rund 500 Wildbienen-Arten.
- Je nach Wetter und Bienenzahl produziert ein Volk rund 25 bis 40 Kilogramm Honig pro Jahr.
- In Wien sind über 700 Imker*innen aktiv.
- Die 6-eckigen Waben dienen der Aufzucht von Larven und der Lagerung von Honig und Pollen.
Breites Nahrungsangebot in der Stadt
Großstädte bieten Bienen einen vielfältigen Lebensraum sowie ein beständiges Nahrungsangebot. In Parks, Alleen, Kleingärten, Blumenkisten und Gstättn finden die Bienen reichlich blühende Nahrung. Die Hälfte der Stadtfläche Wiens ist Grünfläche und daher für die Bienen besonders attraktiv. Viele Wiesen und Parks werden naturnah bewirtschaftet, um den Bienen ausreichend Futter zu garantieren.
Bienenstöcke am Wiener Rathaus
Seit 2014 stehen mehrere Bienenstöcke auf dem Rathausdach. Sie sind Teil des aktiven Bienenschutzes der Stadt. Der Rathauspark mit seinem alten Baumbestand bietet den Bienen ein breites Nahrungsangebot.
Die Bienen liefern jährlich über 180 Kilogramm Honig. Der Honig dient einem guten Zweck und wird für Charity-Events verwendet.