Wie sich die Bevölkerung Wiens aktuell entwickelt, zeigt das neue Bevölkerungsmonitoring anhand monatlicher Daten zu Geburten, Todesfällen und Wanderungen.
Migration ist ein sowohl gesellschaftlich brisantes als auch schwierig zu messendes Phänomen. Ihre demografischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Auswirkungen hängen von Form, Ausmaß und Struktur der Migrationsprozesse sowie der ethnischen Zusammensetzung der Migrant*innen ab.
In der Bevölkerungsstatistik unterscheidet man zwischen Außen- und Binnenwanderung. Unter Außenwanderung werden die Wanderungsbewegungen gegenüber dem Ausland verstanden und unter Binnenwanderung die Wanderungsbewegungen gegenüber dem österreichischen Inland, also gegenüber den acht Bundesländern. Die Dominanz Wiens als Ziel der internationalen Zuwanderung nach Österreich ist seit Jahren empirisch belegt. Aber auch die "Bildungs- und Beschäftigungsmigration" aus dem übrigen Bundesgebiet nach Wien nimmt im Wanderungsgeschehen eine hohe Relevanz ein und unterstreicht die Attraktivität Wiens als Ausbildungsstandort.