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Platz vor U5-Station Frankhplatz wird klimafit

Bei der künftigen U5-Station Frankhplatz entstehen 5.000 Quadratmeter neue Aufenthaltsfläche mit 16 neuen Bäumen. Die Garelligasse wird zur Fußgänger*innen-Zone.

Visualisierung des künftigen Frankhplatz: Rund um den Eingang zur U-Bahn stehen mehrere Bäume. Die Menschen sind zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs.
So soll der neue Frankhplatz aussehen

Die Wiener Linien haben die Arbeiten am Stationsgebäude der künftigen U-Bahn-Station Frankhplatz abgeschlossen. Nun startet die klimafitte Gestaltung des Stationsumfeldes und damit die Gestaltung des ersten der künftigen U-Bahn-Vorplätze des neuen Linienkreuzes U2xU5.

Bis Jahresende entsteht ein moderner Mobilitätsknoten mitten im 9. Bezirk.

Hier beginnt nach einer langen Baustellenphase die Zukunft der neuen U-Bahn-Vorplätze in unserer Stadt. Ausgehend vom Bau des neuen Linienkreuzes schaffen wir zum Auftakt im Stationsumfeld des Frankhplatzes 5.000 Quadratmeter neue Aufenthaltsfläche mit 16 neuen Bäumen und 40 neuen Sitzgelegenheiten, Trinkbrunnen und Nebelstele - ein neues Wohnzimmer im Freien. Mit der bereits umgestalteten Universitätsstraße und der künftigen Oberflächengestaltung am Frankhplatz kann sich bereits gut erahnen lassen, wie wir auch weitere, nach dem U-Bahn-Bau Schritt für Schritt freiwerdende Flächen in der Stadt gestalten werden: mit großzügiger Entsiegelung, Begrünung, neuen Bäumen und Platz für Fußgänger*innen und für Radwege.

Fortsetzung nach Vorbild Universitätsstraße

2024 wurde die Universitätsstraße umgebaut: Die Straße bekam einen neuen Radweg, 55 neue Bäume und Grünflächen. Der Straßenraum wurde neu aufgeteilt, um optimale Bedingungen für sicheres und komfortables Radfahren und bestmögliche Anbindungen für den öffentlichen Verkehr zu schaffen. Komfortable, baulich getrennte Radwege von Schottentor bis Frankhplatz machen seither die Fahrt auf einer der schönsten Straßen Wiens zum puren Vergnügen. Am Frankhplatz wird die Universitätsstraße zur Alser Straße. Auch hier wurde im Vorjahr im Abschnitt zwischen Landesgerichtsstraße und Wickenburggasse die Radinfrastruktur modernisiert. Insgesamt sind so auf rund 600 Metern neue hochwertige Radwege entstanden.

2026 geht die Raus-aus-dem-Asphalt-Offensive im U-Bahn-Umfeld beim Frankhplatz weiter. Bis Ende 2026 soll das Stationsumfeld fertiggestellt sein.

Klimafitte Neugestaltung am Frankhplatz

Mit den fertigstellenden Arbeiten der Wiener Linien im Stationsbereich entsteht ein völlig neues Straßenbild und Platzgefühl. Bisher bestand der Frankhplatz aus einer zugeparkten Nebenfahrbahn vor der österreichischen Finanzmarktaufsicht. Diese Nebenfahrbahn wird aufgelassen. Für die Nationalbank am Ostarrichi-Park wird eine Ladezufahrt über die Garnisongasse ermöglicht.

Mit der Neugestaltung wird Platz für den Aufgang zur künftigen U-Bahn-Station geschaffen. Auch Sitzgelegenheiten und Tische sind eingeplant, um den Aufenthalt noch angenehmer zu gestalten. Die bestehenden Baumscheiben, die den Platz von der Fahrbahn und den Straßenbahngleisen trennen, werden mit einer durchgehenden Grünfläche verbunden. Damit die Bäume und Pflanzen gut wachsen können, werden alle Grünflächen mit automatischer Bewässerung ausgestattet.

Am Frankhplatz entstehen mit zukunftsfitten Pflasterungen, Entsiegelungen und weitläufigen Grünflächen fast 5.000 Quadratmeter neue Aufenthaltsräume und eine fußgänger*innen-freundliche Oase im 9. Bezirk. Konkret werden über 3.700 Quadratmeter Fläche nach dem Motto "Raus aus dem Asphalt" entsiegelt und wasserdurchlässig gepflastert. Weitere 1.100 Quadratmeter neue Grünflächen werden geschaffen. 16 neue Bäume und rund 40 Sitzgelegenheiten vervollständigen das klimafitte Freiluft-Wohnzimmer im Herzen Wiens. Die U5-Station Frankhplatz wird über 4 Zugänge zu erreichen sein: Frankhplatz/Garelligasse, Schwarzspanierstraße/Garnisongasse, Universitätsstraße und Landesgerichtsstraße (vor dem Landesgericht.

Garelligasse wird zur Fußgänger*innen-Zone

Die Garelligasse wird von Frankhplatz bis Frankgasse zur Fußgänger*innen-Zone. Das war ein Wunsch des 9. Bezirks.

Neue Grünflächen mit 8 neuen Bäumen und einer Nebel-Stele sorgen für Kühlung und Beschattung in den heißen Sommermonaten. Gut platzierte Sitzgelegenheiten laden zu einer Pause unter dem Blätterdach ein.

Vom U-Bahn-Aufgang in der Schwarzspanierstraße sind es künftig nur 250 Meter zu den Straßenbahnlinien 37, 38, 40, 41 und 42. Die Arbeiten werden auch hier zum Anlass genommen, die Oberfläche der Straße großflächig und umfangreich umzugestalten. Die Pflasterung lässt auch hier Regenwasser versickern. Das entlastet die Kanalisation und das Wasser erreicht die umliegenden Bäume. Rund um die vergrößerten Baumscheiben werden Sitzgelegenheiten errichtet, die zum Verweilen im Schatten einladen.

Ich bedanke mich herzlich bei den vielen Bürger*innen, die in dem breiten Beteiligungsprozess für die Umgestaltung mitgewirkt haben. Es freut mich sehr, dass wir die Wünsche der Alsergrunder*innen nach einem klimafitten und verkehrsberuhigten Frankhplatz und Umgebung jetzt umsetzen.

U2xU5 größtes Klimaschutzprojekt für 300 Millionen zusätzliche Fahrgäste pro Jahr

Die Innenausbauarbeiten an der U5-Station Frankhplatz schreiten voran. Auch an der Oberfläche haben die Aufnahmegebäude bereits ihre Wandverkleidung erhalten. Mit der neuen U5 wird erstmals eine vollautomatische U-Bahn für Wien gebaut. Die Station Frankhplatz ist die erste komplett neu errichtete Station der neuen U-Bahn-Linie. Sobald die U2 auf ihrer eigenen Strecke bis Matzleinsdorfer Platz unterwegs ist, erfolgt 2030 die Inbetriebnahme der U5 zwischen Karlsplatz und Frankhplatz.

Der Öffi-Ausbau U2xU5 ist das größte Klimaschutz- und Infrastrukturprojekt Wiens und ein wichtiger Impulsgeber der heimischen (Bau-)Wirtschaft. Mit 12 neuen U-Bahn-Stationen, 6 neuen Öffi-Knoten und 11 Kilometern zusätzlicher Strecke wird das Wiener U-Bahn-Netz noch leistungsfähiger und attraktiver. U2xU5 bietet Platz für bis zu 300 Millionen zusätzliche Fahrgäste pro Jahr und bringt ein jährliches CO₂-Einsparungspotenzial von bis zu 75.000 Tonnen.

Der Bau der 1. Baustufe der U5 bis Frankhplatz hat zentrale Voraussetzungen für den Öffi-Ausbau U2xU5 geschaffen: Die bestehende U2-Stammstrecke zwischen Karlsplatz und Rathaus wurde umfassend modernisiert, die Bahnsteige mit Bahnsteigtüren für den vollautomatischen Betrieb ausgestattet und die Anbindung der neuen U5 beim Frankhplatz/Landesgerichtsstraße an das bestehende U-Bahn-Netz umgesetzt. Der Baustart für die 2. Baustufe der U5, mit den neuen Stationen U5 Arne-Karlsson-Park, U5xU6 Michelbeuern-AKH, U5 Elterleinplatz und U5xS Hernals ist für 2028, jener für die Verlängerung der U2, mit den Stationen U2 Gußriegelstraße und U2 Wienerberg, für 2030 geplant.

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