Schrödingerplatz

Stand:
Widmungsverfahren
Beteiligung: vorgesehen
Schrägluftbild mit Gebietsabgrenzung
Bearbeitungsgebiet und Umgebung
3D-Modell der Bebauung mit Bäumen
Klimagerechte Stadt

Klimafitter Wandel am Schrödingerplatz

Am Schrödingerplatz wird das bestehende Amtshaus abgebrochen und der Stadtraum neu strukturiert. Wo heute zum Teil noch Autos stehen, ist die Errichtung eines grünen Zentrums mit rund 350 leistbaren Wohnungen geplant. Das Herzstück des Projekts bilden eine große, neue Bücherei, das Jugendzentrum und ein neuer Veranstaltungssaal. Zusätzlich sind weitere Kultur- und Sozialeinrichtungen vorgesehen.

Zielgebiet Zentrum Kagran

Kagran entwickelt sich zu einem vielfältigen und belebten Stadtteil für Wohnen und Arbeiten sowie Bildung und Freizeit. Neben der baulichen Entwicklung gilt es vor allem ansprechende öffentliche Räume und Grünflächen zu schaffen. Das Projekt Schrödingerplatz ist ein Baustein zur Stärkung Kagrans als wichtiges Zentrum jenseits der Donau.

Zielgebiet Zentrum Kagran

Bebauungsstudie

2021 wurde eine Bebauungsstudie für das Areal erarbeitet. Sie definiert Freiräume und Bebauungsmöglichkeiten sowie deren angestrebte Qualitäten in Hinblick auf Klimafitness, Nutzungsmix, Begrünung, Gestaltung und Mobilität.

Kulturraum Kagran

Am Schrödingerplatz ist viel Raum für Sozial- und Kultureinrichtungen für Anrainer*innen und Besucher*innen Kagrans vorgesehen. Ein 2-geschoßiger, sogenannter Stadtsockel wird diese beherbergen. Die Interaktion der geplanten Einrichtungen mit dem umgebenden Freiraum ist dabei besonders wichtig.

Rad-Anbindung in die City und viel Grün

Das Projekt liegt unmittelbar am derzeit in Ausbau befindlichen Hauptradwegenetz, welches Kagran zukünftig auch mit dem Rad optimal an die Innenstadt anbinden wird.

Große Freizeit- und Naherholungsräume wie die Alte Donau, der Donaupark und die Donauinsel sind mit dem Fahrrad oder der U-Bahnlinie U1 optimal zu erreichen.

Wie geht's weiter?

2023 startete das Verfahren zur Neufestsetzung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans. Der Baubeginn könnte bereits 2025/2026 erfolgen. Bis dahin wird das nach dem Auszug der Bezirksvorstehung teilweise leerstehende Gebäude zwischengenutzt werden. Die Abteilung Bau- und Gebäudemanagement (MA 34) übernimmt diese Aufgabe.

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Projektstand

  • Grundlagenerhebung: Abgeschlossen
    Beschreibung

    Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.

  • Konzepterstellung: Abgeschlossen
    Beschreibung

    Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.

  • Widmungsverfahren: Offen
    Beschreibung

    Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.

  • Gemeinderatsbeschluss: Offen
    Beschreibung

    Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.

Beteiligung

  • Informationsveranstaltung: Abgeschlossen
    Beschreibung

    Von 20. bis 22. September 2022 fand in der Eishalle Kagran eine Informationsveranstaltung statt. Interessierte konnten sich über die Planung informieren und ihre Anregungen und Ideen dazu einbringen.

    Die vielseitigen Anliegen der Bürger*innen, von Begegnungs- und Freiräumen über Fassadenbegrünungen bis hin zur Verwendung natürlicher Baustoffe, fließen in die weitere Planung ein.

    Ausstellungsplakate (3,1 MB PDF)

  • Öffentliche Auflage: vorgesehen
    Beschreibung

    Im Zuge der öffentlichen Auflage des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gibt es die Möglichkeit zur Stellungnahme. Über den Inhalt der Stellungnahmen wird dem Wiener Gemeinderat, der den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan beschließt, im Vorfeld berichtet.

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