Gemeindebau mit 80 Wohnungen und Tiefgarage
Der großflächig versiegelte Parkplatz am Wilhelm-Kreß-Platz 29-30 im 11. Bezirk eignet sich nach sorgfältiger Prüfung als Standort für einen sozial und ökologisch nachhaltigen neuen Gemeindebau mit etwa 80 Wohnungen sowie eine Tiefgarage.
Voraussetzungen dafür sind, dass sich die Bebauung an den umliegenden Wohnhäusern orientiert und dass die Belichtungsabstände zwischen den bestehenden und neuen Gebäuden gewährleistet sind.
Die Bewohner*innen der Bestandsanlage sollen zudem vom Neubau durch die noch lebenswertere Gestaltung ihres Wohnumfeldes und eine verbesserte Infrastruktur profitieren.
Hochwertiger, leistbarer Wohnraum
Der Gemeindebau hat in der Stadt Wien eine mehr als 100-jährige Tradition und gilt ebenso lange international als Vorbild für sozialen Wohnbau. Der Bedarf an hochwertigem, lebenswertem und auch kostengünstigem Wohnraum besteht nach wie vor, deshalb errichtet die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Damit soll auch unseren Kindern und Enkelkindern leistbares Wohnen in Zukunft ermöglicht werden.
Der wertvolle Grünraum unserer Stadt soll erhalten bleiben. Dazu tragen qualitätsvolle Ergänzungen des leistbaren Wohnraums bei bestehenden Wohnhausanlagen bei, die in der Mehrzahl auf einer bereits versiegelten Fläche geschaffen werden.
Aufgrund des erhöhten Platzbedarfs im Bereich der Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird sowohl für die nahegelegene städtische Volksschule als auch für den städtischen Kindergarten eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen.
Projektstand
Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.
Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.
Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.


