Neue Nutzung ehemaliger Gleisflächen
Am östlichen Rand der Seestadt Aspern wurde das Anschlussgleis entfernt. Dadurch ergeben sich neue Chancen für Gewerbe, Grünräume und bessere Verbindungen:
- Die geplanten Gewerbeflächen können neu geordnet werden.
- Die Parkanlage kann besser an den östlichen Grünzug angebunden werden.
- Es entstehen neue Wege, die die Seestadt mit den angrenzenden Wohngebieten im Osten verbinden.
Der Masterplan wurde dafür überarbeitet und nun soll der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan angepasst werden.
Bisheriger Planungsprozess
2020 wurde beschlossen, die Anschlussgleise des ehemaligen Stellantis-Areals (früher Opel / General Motors) an die Ostbahn zu entfernen. Diese Gleise hatten bisher die Seestadt Aspern im Osten begrenzt.
Im Oktober 2021 wurde in der Stadtentwicklungskommission eine grundsätzlichen Rahmensetzung für die Neugestaltung des Bereichs vorgestellt. Darin wurde festgelegt, dass die freiwerdenden Gleisflächen in das östliche Gewerbegebiet (Rote Zone) integriert werden. Zusätzlich sind in einem begrenzten Ausmaß auch Sportnutzungen innerhalb des Gewerbegebiets möglich.
Aktualisierung des Masterplans, Vorgehensweisen in der Betriebs-, Wohnbau- und Hochhausentwicklung
Mehr Wege und bessere Grünanbindung
Danach erfolgte eine vertiefende Überarbeitung des Masterplans in diesem Bereich:
- Straßen- und Wegeführungen, die Baufeld-Abgrenzungen sowie die Gestalt des Parks wurden an die neuen Rahmenbedingungen angepasst.
- Da die Gleise als Barriere wegfallen, entstehen zusätzliche Wege für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zwischen der Seestadt und den östlich angrenzenden Wohngebieten.
- Gleichzeitig kann die Parkanlage ohne trennende Straßen direkt in den östlichen Grünzug übergehen.
Neue Straßenerschließung
Südlich des Parks soll es 2 Einbahnstraßen geben, die von der Mela-Köhler-Straße abzweigen und in die Sonnenallee führen. Zusammen mit der Verlängerung bestehender Straßen nach Osten, ergibt sich dadurch an der Sonnenallee eine kleinteiligere Struktur der Bauflächen.
Perspektive für größere Betriebe
Im weiter östlich gelegenen Bereich soll eine großflächigere Bebauung möglich sein, die auch Platz für größere Gewerbebetriebe bietet. Hier kann der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan aber nur für einen Teil (Baufeld B5 und B7A) neu festgelegt werden, da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt ist, ob beziehungsweise wo auf den übrigen Flächen Sportnutzungen geplant sind.


