Nachhaltige Weiterentwicklung des durchmischten Stadtgebiets
Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan wird für das Gebiet angepasst, um eine qualitätsvolle und klimafreundliche Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dabei wird der Gebietscharakter als dicht bebautes Stadtgebiet mit einer vor allem gründerzeitlichen Bebauung, einer durchmischten Nutzung und der zentralen Lage an der U-Bahn berücksichtigt.
Darauf wird dabei besonders geachtet:
- Gemischte Nutzung erhalten, wie zum Beispiel Wohnen, Gewerbe, Geschäfte
- Klimaziele integrieren, um die Grün- und Freiräume im Gebiet zu verbessern
- Bestehende Schutzzone ausweiten
Projektstand
Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.
Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.
Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.
Beteiligung
Öffentliche Auflage: Vorgesehen
Im Zuge der öffentlichen Auflage des Flächenwidmungs- und Bebauungsplans gibt es die Möglichkeit zur Stellungnahme. Über den Inhalt der Stellungnahmen wird dem Wiener Gemeinderat, der den Flächenwidmungs- und Bebauungsplan beschließt, im Vorfeld berichtet.


