Gemeindebau mit 55 Wohnungen und Tiefgarage
Der Parkplatz bei der Per-Albin-Hansson-Siedlung Nord in der Saligergasse im 10. Bezirk eignet sich nach sorgfältiger Prüfung als Standort für einen sozial und ökologisch nachhaltigen neuen Gemeindebau mit etwa 55 Wohnungen und einer Tiefgarage.
Voraussetzungen dafür sind, dass der Baumbestand so weit wie möglich erhalten bleibt, sich die Bebauung an den umliegenden Wohnhäusern orientiert und dass die Belichtungsabstände zwischen den bestehenden und neuen Gebäuden gewährleistet sind.
Die Bewohner*innen der Bestandsanlagen sollen vom Neubau durch die noch lebenswertere Gestaltung ihres Wohnumfeldes profitieren - durch ein attraktives neues Quartierszentrum, Lokalflächen, z. B. für Geschäfte, eine Apotheke oder Ordination sowie neue Spielplätze und Erholungsmöglichkeiten für alle Generationen.
Hochwertiger, leistbarer Wohnraum
Der Gemeindebau hat in der Stadt Wien eine mehr als 100-jährige Tradition und gilt ebenso lange international als Vorbild für sozialen Wohnbau. Der Bedarf an hochwertigem, lebenswertem und auch kostengünstigem Wohnraum besteht nach wie vor, deshalb errichtet die Stadt Wien wieder Gemeindewohnungen. Damit soll auch unseren Kindern und Enkelkindern leistbares Wohnen in Zukunft ermöglicht werden.
Der wertvolle Grünraum unserer Stadt soll erhalten bleiben. Dazu tragen qualitätsvolle Ergänzungen des leistbaren Wohnraums bei bestehenden Wohnhausanlagen bei, die auf einer bereits versiegelten Fläche geschaffen werden.
Projektstand
Die grundsätzliche Verträglichkeit des Vorhabens für den Standort wird geklärt. Dabei werden unter anderem baulich-technische Rahmenbedingungen geprüft. Außerdem werden Gegebenheiten wie zum Beispiel Freiflächen, Arbeitsstätten, öffentlicher Verkehr, Wegeverbindungen und Schulen untersucht. Auch mögliche Auswirkungen auf die Nachbarschaft werden abgeschätzt.
Für große Gebiete werden zuerst Zielvorgaben und Zukunftsbilder für die Entwicklung des Standorts ausgearbeitet. Die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger*innen werden geprüft. Das Ergebnis sind zum Beispiel Leitbilder oder Entwicklungskonzepte. Hier werden Themen wie Mobilität, Grünraum, Nutzungen oder Gebäudehöhen behandelt.
Auf Grundlage von Leitbildern oder anderen Planungen wird der Entwurf für den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan erstellt und dem Fachbeirat vorgelegt. Während der öffentlichen Auflage können dazu schriftlich Stellungnahmen abgegeben werden. Der Entwurf und alle Stellungnahmen werden dem Wiener Gemeinderat vorgelegt.
Der Wiener Gemeinderat beschließt den neuen Flächenwidmungs- und Bebauungsplan. Das Widmungsverfahren ist damit abgeschlossen. Das Plandokument kann in der Servicestelle Stadtentwicklung eingesehen beziehungsweise online abgerufen werden.


