Wien unterstützt NGOs bei der Durchführung von Entwicklungsprojekten in Afrika, Asien und Osteuropa. Für die Durchführung dieser Aktivitäten ist die Abteilung für Europäische Angelegenheiten (MA 27) verantwortlich.
Jährlich findet eine entwicklungspolitische Fachtagung zur Information der Öffentlichkeit statt. Die Fachtagung am 12. November 2025 im Wiener Rathaus stellte das Thema "Gemeinsam unterwegs - Mobilität bewegt Entwicklung" in den Mittelpunkt.
Zudem lädt die MA 27 NGOs einmal im Jahr ein, Förderansuchen für Entwicklungsprojekte einzureichen.
Themen und Schwerpunkte
- Wiener EZA-Leitprojekt in der Republik Moldau
- Förderungen für Entwicklungsprojekte
- Humanitäre Hilfe - abgeschlossene Projekte
- Nationale und internationale Institutionen - Bereich Entwicklungszusammenarbeit
Aktuelle Projekte
Saubere Grüße nach Nordmazedonien



Die Stadt Wien setzt ein weiteres Zeichen für internationale Solidarität und gelebte Nachbarschaftshilfe auf dem Balkan. Im Rahmen der Humanitären Hilfe wurde ein außer Dienst gestelltes, technisch jedoch voll einsatzfähiges Müllsammelfahrzeug an Vertreter*innen der nordmazedonischen Gemeinde Debrca übergeben. Das Fahrzeug war bis vor Kurzem im intensiven Wiener Stadtbetrieb im Einsatz und wurde nun ersetzt.
Um eine effiziente und schadstoffarme Entsorgung in Wien zu gewährleisten, tauscht die Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) ihre Fahrzeuge regelmäßig aus. Fahrzeuge, die nach Wiener Maßstäben nicht mehr geeignet sind, können in vielen anderen Gemeinden im Ausland noch jahrelang eingesetzt werden. Diese Form der technischen Hilfe leistet einen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und schont Ressourcen.
Für die Gemeinde Debrca stellt dieses Fahrzeug einen wesentlichen technologischen Entwicklungsschub dar. Das Müllauto wird dort künftig die professionelle Abfallsammlung sicherstellen und somit direkt zum lokalen Umweltschutz und zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen.
Investition in Infrastruktur
Debrca liegt im Westen von Nordmazedonien nördlich des Ohridsees. Die Gemeinde umfasst 30 Dörfer und hat laut dem Zensus von 2021 etwa 3.700 Einwohner*innen. Da den Gemeinden in Nordmazedonien ausreichende Budgetmittel für Investitionen im Kommunalbereich fehlen, stellt das übergebene Fahrzeug eine nachhaltige Verbesserung der Infrastruktur dar.
Nordmazedonien ist ein Schwellenland, das vor Herausforderungen wie hoher Arbeitslosigkeit, einer teils schwachen Infrastruktur, hoher Auslandsverschuldung und Abwanderung von Fachkräften steht. Der Staat befindet sich in einem tiefgreifenden wirtschaftlichen und politischen Transformationsprozess und ist seit 2005 Beitrittskandidat der Europäischen Union. Ziel solcher Kooperationen ist es unter anderem, den europäischen Integrationsprozess im Land zu unterstützen.
Hilfe für ukrainische Spitäler

Verladung von Untersuchungsliegen auf Lkw
In der 1. Jahreshälfte 2025 setzte die Stadt Wien die zielgerichtete Unterstützung von Spitälern in der Ukraine konsequent fort. 6 LKWs brachten 30 Tonnen Hilfsgüter, darunter Spitalsbetten, Untersuchungsliegen und medizintechnische Geräte, in das Krisengebiet. Aufgrund der Sicherheitslage konnten nur Zielorte in der Westhälfte der Ukraine angefahren werden. Dementsprechend wurden Spitäler in den Städten Irpin, Kiew, Rivne und Podilsk/Odessa beliefert.
Die ärztliche Versorgung der Bevölkerung ist aufgrund der Kriegshandlungen und Zerstörungen sehr schwierig. Vor Ort mangelt es vor allem an Krankenbetten und jeglicher Art von Ausstattung. Die Kapazität vieler Spitäler und Lazarette wurde bereits mit Gütern, die in den vergangenen Jahren geliefert wurden, erweitert.
"Als Stadt Wien stehen wir der ukrainischen Bevölkerung seit Beginn des Krieges solidarisch zur Seite und unterstützen sie seit dem ersten Tag mit Hilfsgütern. Es ist mir besonders wichtig, dass die langjährigen Hilfslieferungen in die Ukraine konstant und fortwährend durchgeführt werden", betonte Bürgermeister Michael Ludwig anlässlich des Treffens mit Olena Selenska, der Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, in Wien.
Jahresberichte
- 2025: 4 MB PDF
- 2024: 6 MB PDF
- 2023: 8 MB PDF
- 2022: 8 MB PDF
- 2021: 4 MB PDF
- 2020: 4 MB PDF
- 2019: 10 MB PDF
- 2018: 5 MB PDF
- 2017: 4 MB PDF
- 2016: 4 MB PDF
- 2015: 3 MB PDF
- 2014: 3 MB PDF
- 2013: 2 MB PDF
- 2012: 2 MB PDF
- 2011: 2 MB PDF
- 2010: 3 MB PDF
- 2009: 648 KB PDF
Kontakt
Weiterführende Informationen
- EZA-Projekte ab 2017 - Auswertungen und Downloads für Personen mit Stadt Wien-Userrechten