aber sicher! Zivilcourage bei Gewalt gegen Frauen

Unter dem Motto "Dabei sein heißt beteiligt sein - aber sicher!" hat der 24-Stunden Frauennotruf im August 2015 eine Kampagne gestartet, die Wienerinnen und Wiener darauf aufmerksam macht, wie wichtig anwesende Personen bei Übergriffen an Frauen im öffentlichen Raum sind.

Mit konkreten Beispielen und Tipps informiert der 24-Stunden Frauennotruf, wie in bestimmten Situationen reagiert und wie Zivilcourage gelebt werden kann, ohne sich selbst zu gefährden.

Schriftzug "aber sicher!" Drei Sprüche, warum man sich nicht einmischen braucht.

Was geht mich das an?

Diese Argumente gelten nicht als Ausrede, denn Gewalt an Frauen geht uns alle etwas an:

  • Es sind eh genügend andere da.
  • Vielleicht ist das ja auch gar nicht so ernst, wie es wirkt.
  • Einmischen? Da bekomme ich nur Ärger.

Sie können vieles tun. aber sicher!

Sie können

  • in bedrohlichen Situationen Hilfe oder die Polizei unter der Telefonnummer 133 rufen,
  • der Betroffenen Hilfe anbieten,
  • sich als Zeugin oder Zeuge zur Verfügung stellen,
  • sich Tipps und Informationen holen, wie Sie reagieren können, wenn Sie Zeugin oder Zeuge eines Übergriffs geworden sind,
  • sich per E-Mail an den Frauennotruf wenden: frauennotruf@wien.at und
  • sich bei den Mitarbeiterinnen des 24-Stunden Frauennotrufs informieren und beraten lassen.

Was kann ich bei Gewalt gegen Frauen tun? Fallbeispiele für Zivilcourage schaffen Orientierung.

Schritt für Schritt

Dabei sein heißt, beteiligt sein! Wenn Sie Gewaltsituationen wahrnehmen, sind Sie ein wichtiger Teil der Situation: Sie können Hilfe rufen, Betroffenen Hilfe anbieten und als Zeugin beziehungsweise Zeuge auftreten: Zivilcourage Schritt für Schritt.

Eintreten gegen Gewalt

Schweigen kann als Zustimmung fehlinterpretiert werden: Bewusstes Eintreten gegen Gewalt.

Weiterführende Informationen

Verantwortlich für diese Seite:
Stadt Wien | Frauenservice Wien
Kontaktformular