Der 6. Bezirk startet mit einem Budget von 8,07 Millionen ins neue Jahr. Ein zentraler Schwerpunkt des Budgets 2026 liegt auf der Neugestaltung des öffentlichen Raums. Das Budget wurde von der Bezirksvertretung mit den Stimmen von SPÖ, ÖVP und NEOS beschlossen.
Das Budget 2026 liegt um 38 Prozent unter dem Vorjahreswert, was einer Reduktion von knapp 5 Millionen Euro entspricht. Trotz dieser Einsparungen werden wichtige Projekte für die Bezirksentwicklung geplant und umgesetzt.
Neugestaltung des öffentlichen Raums
Nach Abschluss der Bauarbeiten für Fernwärme und die Verlegung der Glasfaserkabel werden die Oberfläche der Windmühlgasse und Theobaldgasse nach den Vorstellungen der Bürger*innen erneuert.
Für die Gumpendorfer Straße sind kleinere Maßnahmen im Sinne des Beteiligungsverfahrens "zukunftsfitte Gumpendorfer Straße" budgetär eingeplant.
Zusätzlich sind die Sanierung der Ballspielplätze im Esterhazypark und Richard-Waldemar-Park sowie ein Konzept für eine neue WC-Anlage auf der Mariahilfer Straße vorgesehen.
Investitionen in Jugend und Soziales
Für den Bereich Kinder und Jugend stehen im kommenden Jahr 735.000 Euro zur Verfügung. Die soziale Arbeit des FAIR-PLAY-Teams und der Streetworker wird mit 226.700 Euro unterstützt.
Die Führung des Pensionist*innenklubs mit seinen zahlreichen Aktivitäten im Treff und außerhalb ist mit knapp 200.000 Euro budgetiert. Die Fortführung der Nachbarschaftsinitiative "Miteinander in Mariahilf" ist ebenfalls im Budget verankert.
Erhaltung des Naschmarktes
Der Erhaltung und Betrieb des Naschmarktes, der mit seinem vielfältigen Angebot an frischen Produkten, Gewürzen und Streetfood aus aller Welt zu den Wahrzeichen des Bezirks zählt, ist mit 1,1 Millionen Euro veranschlagt.
Das Bezirksbudget deckt zudem die Instandhaltung von Grünanlagen, Straßen, Kinderbetreuungseinrichtungen und Straßenbeleuchtung ab.