Die geplante Neugestaltung der Gumpendorfer Straße muss aufgrund fehlender Fördermittel der Stadt Wien verschoben werden. Der Bezirk Mariahilf hält weiterhin am Ziel einer "zukunftsfitten Gumpendorfer Straße" fest. Die gemeinsam mit den Bürger*innen in einem mehrmonatigen Beteiligungsverfahren erarbeiteten Qualitäten sollen punktuell gesichert werden.
Ursprünglich war die Umgestaltung nach dem Austausch und Ausbau der unterirdischen Leitungen vorgesehen.
Bezirk respektiert städtische Einsparungen
Der Bezirk hat Verständnis dafür, dass derzeit zuerst in andere Bereiche investiert wird. Trotzdem sollen einzelne Schritte umgesetzt werden, die ohne große Förderungen realisierbar sind.
Maßnahmen in Umsetzung
- Begrünung der Seitengasse
- Optimierung der Bushaltestellen für den 57A
- Grätzl-Ladezonen: Die erste Grätzl-Ladezone auf der Gumpendorfer Straße ist bereits entstanden. Es sollen noch weitere folgen. Diese Ladeflächen können von Bewohner*innen, Zusteller*innen und Unternehmer*innen gleichberechtigt genutzt werden - zum Laden und zum Ein- und Aussteigen.
Langfristige Vision bleibt bestehen
Sobald die Förderungen der Stadt Wien für die Umgestaltung des öffentlichen Raums wieder verfügbar sind und die Fernwärme ihre Leitungen in der Gumpendorfer Straße verlegt hat, wird der Bezirk an der vollständigen Umsetzung des Gesamtkonzepts weiterarbeiten. Der enge Austausch mit den Bürger*innen bleibt dabei bestehen. Alle Interessierten werden weiterhin über die nächsten Schritte informiert und aktiv eingebunden.
Ein so umfangreiches Projekt wie die Umgestaltung der Gumpendorfer Straße ist ohne finanzielle Unterstützung der Stadt Wien nicht zu bewältigen. Die Mittel aus dem Bezirksbudget werden derzeit für Instandhaltung und Sicherung der bestehenden Lebensqualität in Mariahilf benötigt.


