Veza-Canetti-Preis der Stadt Wien

Die Stadt Wien stiftet seit 2014 alljährlich den Veza-Canetti-Preis für hervorragende literarische Leistungen von Autorinnen in der Höhe von je 8.000 Euro.

Der Preis ist nach der Wiener Schriftstellerin Veza Canetti (1897 bis 1963) benannt, da sie eine Vielzahl literarisch wirkender Frauen repräsentiert, die (und somit auch deren Werk) in der literaturwissenschaftlichen Kanonbildung vernachlässigt sind.

Der Preis versteht sich als Würdigung für das bisherige Lebenswerk von Autorinnen, die ihren Wohnsitz in Wien haben oder über ein besonderes Naheverhältnis zur Stadt Wien verfügen.

Zuerkennung

Diese Auszeichnung wird von der amtsführenden Stadträtin beziehungsweise vom amtsführenden Stadtrat, deren beziehungsweise dessen Geschäftsbereich die Kulturagenden zugeteilt sind, aufgrund des Vorschlages einer unabhängigen Fachjury, deren Beratungen vertraulich stattfinden, verliehen.

Die Zusammensetzung der Fachjury wird von jener amtsführenden Stadträtin beziehungsweise jenem amtsführenden Stadtrat genehmigt, deren beziehungsweise dessen Geschäftsbereich die Kulturagenden zugeteilt sind.

Die Entscheidung über die Vergabe des Preises erfolgt nach freiem Ermessen und ist unter Ausschluss jedes Rechtsmittels gültig.

Preisträgerinnen

  • 2016: Ilse Kilic
  • 2015: Sabine Gruber
  • 2014: Olga Flor
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