Das Projekt "Zero Emission Transport" (ZET) der Wirtschaftskammer Wien in Zusammenarbeit mit der Stadt wächst weiter. Jetzt wurde ein neuer Meilenstein erreicht: 50 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Größen absolvieren freiwillig ihre Fahrten in den 1. und 2. Bezirk emissionsfrei.
Seit Projektbeginn im Juni 2024 wurden im Rahmen des Projekts insgesamt fast 5,1 Millionen Kilometer emissionsfrei zurückgelegt. Dadurch konnten bereits knapp 2.000 Tonnen CO2-Äquivalente und mehr als eine Tonne Stickoxide eingespart werden. Die eingesparte CO2-Menge entspricht jener Menge, die etwa 150 Hektar Wald in einem Jahr aufnehmen würden. Das ist etwas mehr als die Fläche des 6. Bezirks Mariahilf.
Verwendung von Spezialfahrzeugen
Bei ZET sind unter anderem vollelektrische Busse, Müllfahrzeuge oder Lkws mit Ladekran unterwegs. Eine Erkenntnis des Projekts ist, dass sich Unternehmen eine viel größere Verfügbarkeit von emissionsfreien Spezialfahrzeugen am Markt wünschen - die Nachfrage ist erwiesenermaßen da.
Enge Zusammenarbeit zwischen Stadt Wien und Wiener Wirtschaftskammer
Gemeinsam Erfahrungen sammeln
Eines der neuen Unternehmen, das sich dem Programm ZET angeschlossen hat, ist Ankerbrot. Das Unternehmen legt den Fokus auf CO2-armen Transport in der Stadt und möchte seinen gesamten Fuhrpark schrittweise auf E-Mobilität umsetzen. Bis 2035 will das Unternehmen beim eigenen Transport komplett emissionsfrei sein.
Das Bau-Unternehmen PORR nimmt ebenso am Programm teil. Das Unternehmen arbeitet daran, Transporte zu reduzieren und in den Fuhr- und Maschinenparks alternative Antriebstechnologien einzusetzen.
Das Entsorgungsunternehmen Saubermacher beteiligt sich seit 2024 am Programm. Es setzt 9 elektrische Lkws in Wien ein. Gerade im städtischen Raum profitieren die Kund*innen von emissionsärmerer und leiserer Sammlung. Der Lärm wird durch elektrische Aufbauten und Antriebe stark vermindert.


