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Wien setzt humanitäre Hilfe für Ukraine fort: Bürgermeister Ludwig übergab 14 Einsatzfahrzeuge

Die Stadt Wien unterstützt die Region Sumy mit Ausrüstung für Feuerwehr, Rettung und Katastrophenschutz.

Bürgermeister Ludwig steht mit dem ukrainischen Botschafter vor mehreren Feuerwehrfahrzeugen.
Der ukrainische Botschafter Vasyl Khymynets, Bürgermeister Michael Ludwig und der österreichische Botschafter Robert Müller (v.l.n.r.)

Am 25. Juni 2026 übergab Bürgermeister Michael Ludwig 14 Einsatzfahrzeuge für die Ukraine. Bei der Übergabe vor der Hauptfeuerwache Am Hof waren auch der ukrainische Botschafter in Österreich, Vasyl Khymynets, und der österreichische Botschafter in der Ukraine, Robert Müller, anwesend.

Umfang der Fahrzeugflotte

Unter den 14 Fahrzeugen sind 4 voll ausgestattete Rüstlöschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Wechselladerfahrzeug, ein Taucherrüstfahrzeug, 2 kleinere Mehrzweckfahrzeuge vom Typ VW Caddy, ein Kommandofahrzeug, ein Pkw sowie 3 Rettungstransportfahrzeuge. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz in der Stadt Sumy im Osten der Ukraine vorgesehen. Die Region liegt nahe der Front und steht häufig unter russischem Beschuss.

Wien stand seit Beginn des Krieges verlässlich an der Seite der Menschen in der Ukraine. Mit der Übergabe dieser Einsatzfahrzeuge helfen wir dort, wo Unterstützung ganz konkret Leben retten kann - bei Feuerwehr, Rettung und Katastrophenschutz. Gerade in einer schwer betroffenen Region wie Sumy ist funktionierende Einsatzinfrastruktur von zentraler Bedeutung, um die Bevölkerung unter schwierigsten Bedingungen zu unterstützen.

Lage in der Region Sumy

Die Region Sumy liegt im Nordosten der Ukraine und grenzt auf einer Länge von mehr als 560 Kilometern direkt an Russland. Die Gebietshauptstadt Sumy befindet sich nur rund 30 Kilometer von der russischen Staatsgrenze entfernt. Die Region zählt rund eine Million Einwohner*innen und ist nahezu täglich Attacken durch Raketen, Drohnen und Artillerie ausgesetzt.

Transport und bisherige Hilfe

Das Bundesministerium für Inneres wickelt den Transport der Wiener Einsatzfahrzeuge gemeinsam mit den ukrainischen Behörden ab. Die Transportkosten übernimmt die Europäische Union.

Seit Beginn des Krieges unterstützt die Stadt Wien die Ukraine laufend mit Hilfslieferungen. Zwischen 24. Februar 2022 und 31. Dezember 2025 wurden insgesamt 86 Lkw mit 517,32 Tonnen medizinisch-technischer Ausrüstung und Hilfsgütern für die Ukraine sowie für die Flüchtlingsversorgung in Moldau und Polen bereitgestellt. 2026 kamen bereits 3 weitere Lkw mit insgesamt 18,48 Tonnen hinzu.

Ausblick auf weitere Hilfe

Die Hilfslieferungen der Stadt Wien sind langfristig angelegt und orientieren sich am konkreten Bedarf der Spitäler, Städte und Regionen in der Ukraine. Ziel ist eine kontinuierliche Unterstützung, die den Gesundheitssektor und den Zivilschutz vor Ort stärkt.

Für die kommenden Monate sind zusätzliche Hilfslieferungen in Planung. Noch 2026 sollen rund 5,2 Tonnen Wäsche und weitere Ausstattung sowie 10 weitere Lkw mit 380 Spitalsbetten von Wien in die Ukraine gelangen. Diese werden wie bisher vor allem aus Wiener Pflege- und Gesundheitseinrichtungen bereitgestellt, sorgfältig aufgearbeitet und in enger Abstimmung mit den ukrainischen Partnerinstitutionen verteilt.

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