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Orangefuchsiger Raukopf, Orangefuchsiger Schleierling

Dieser Pilz gehört zu den Giftpilzen.

Orangefuchsiger Raukopf, Orangefuchsiger Schleierling

Sicherheitshinweis: Die Beschreibung dient nur der Information. Sie ersetzt nicht die Beurteilung durch geschulte Begutachter*innen. Pilzberatung oder -begutachtung bieten die Marktamtsabteilungen an.

Beschreibung und Eigenschaften

  • Lateinische Bezeichnung: Cortinarius orellanus
  • Wert: tödlich giftig
  • Hut: rotbraun, rostbraun, fuchsig-braun, meist nur leicht stumpf gebuckelt, sehr selten leicht spitz gebuckelt, feinschuppig, faserig-filzig, matt
  • Lamellen: zimtbraun, orangebraun, ausgebuchtet angeheftet, entfernt stehend, Schneiden gleichfarbig, mit vielen Zwischenlamellen
  • Stiel: rostbraun, gelblich, messing-gelblich, ohne Ring, fein samtig, voll, glatt oder weißlich befasert
  • Fleisch: gelblich, blass ockerlich, unter der Huthaut rostbraun, sehr fest
  • Vorkommen: Sommer bis Spätherbst, überwiegend im Laubwald
  • Geruch: rettichartig
  • Geschmack: rettichartig (NICHT KOSTEN!)
  • Essbare Doppelgänger:
  • Hinweis: Der Cortinarius orellanus ist ein heimtückischer Giftpilz, der die Nieren schädigt. Die lange Latenzzeit von Tagen bis zu 3 Wochen macht es schwierig, einen Zusammenhang mit einer Pilzmahlzeit herzustellen. Die Symptome eine Pilzvergifgung sind: Durst, Kopfschmerzen, trockener Mund, Nierenschmerzen, Versagen der Urinproduktion und akutes Nierenversagen. In der Regel gibt es keine Magen- oder Darm-Symptomatik.

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