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Wien ist offiziell Host City des ESC

Im 70. Jubiläumsjahr des Eurovision Song Contests (ESC) wird Wien zur Bühne für Europas größtes Musikereignis. Unter dem Motto "United by Music" kommen Menschen aus der ganzen Welt zusammen, um Musik, Vielfalt und Weltoffenheit zu feiern.

Die Vorbereitungen für den ESC 2026 laufen bereits auf Hochtouren. Wien bringt als Austragungsort für den ESC ideale Voraussetzungen mit: Als Stadt des respektvollen Miteinanders verfügt Wien über eine hervorragende Infrastruktur, große Beherbergungskapazitäten und umfassende Erfahrung als Gastgeberin internationaler Großveranstaltungen. Besonders im Fokus stehen zahlreiche kostenlose ESC-Events im öffentlichen Raum, die allen Menschen offenstehen - ganz ohne Konsumzwang. Bereits beim ESC 2015 setzte Wien mit über 80 Side-Events internationale Maßstäbe.

Staffelübergabe von Basel an Wien

Bürgermeister Michael Ludwig, Conradin Cramer, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, sowie 2 Mitglieder der Basler Fasnachtsgilde mit der ESC-Fasnachtslaterne.
Conradin Cramer, Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt, und Bürgermeister Michael Ludwig bei der Übergabe der Fasnachtslaterne.

Im Vorfeld der Halbfinal-Auslosung am 12. Jänner 2026 kam es im Wiener Rathaus zur zeremoniellen Übergabe eines Gastgebergeschenks der Stadt Basel an die Stadt Wien. Der Regierungspräsident des Kantons Basel-Stadt Conradin Cramer übergab dafür gemeinsam mit einer Basler Fasnachtsgilde eine traditionelle Fasnachtslaterne an Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Die Basler Fasnacht gehört zum UNESCO-Kulturerbe und hat einige Gemeinsamkeiten mit dem Eurovision Song Contest. Beides sind große, gemeinschaftliche Großveranstaltungen, die Toleranz, Kreativität und Leidenschaft feiern.

Repräsentativ für den seit Jahrhunderten jährlich in Basel stattfindenden Event war eine Basler Fasnachtsgilde in Wien zu Gast, die für beste Stimmung sorgte und mit einem Umzug durch die Stadt Wien Vorfreude auf den Eurovision Song Contest 2026 verbreitete. Einer der Protagonisten der Fasnachtsformation überreichte schließlich zusammen mit Conradin Cramer die von einem Basler Künstler angefertigte Fasnachtslaterne. Die Laterne zeigt unter anderem den ESC-Vorjahressieger JJ sowie eine typische Basler Fasnachtsfigur vor bekannten Sehenswürdigkeiten in Basel und Wien.

Eurovision Village am Rathausplatz - offen für alle

Das "Eurovision Village" am Rathausplatz
So wird das Eurovision Village am Rathausplatz aussehen.

Das Herz des ESC 2026 schlägt am Rathausplatz: Das Eurovision Village startet mit der feierlichen Opening Ceremony und dem Turquoise Carpet. Von 10. bis 17. Mai ist das Eurovision Village täglich geöffnet und bietet ein vielfältiges Programm mit Live-Acts, DJs sowie einer eindrucksvollen Licht-Inszenierung des Wiener Rathauses.

Fixpunkte sind die Live-Übertragungen der beiden Halbfinale und des Finales. Der Zutritt zum Eurovision Village ist kostenlos. Für kulinarische Vielfalt sorgen 10 Gastronomie-Stände.

Wirtschaftlicher Impuls für Wien und Österreich

Der ESC 2026 setzt auch starke wirtschaftliche Akzente. Rund 88.000 zusätzliche Besucher*innen werden in Wien erwartet. Sie werden die zahlreichen Angebote der Stadt genießen und somit Wiens Wirtschaft stärken. Berechnungen zeigen, dass ein Nachfrage-Impuls von rund 57 Millionen Euro entstehen kann, mit einer geschätzten Wertschöpfung von 52 Millionen Euro für Wien und ganz Österreich. Jeder investierte öffentliche Euro generiert 1,70 Euro an Wertschöpfung. Der internationale Image- und Medienwert der Austragung wird auf rund 730 Millionen Euro geschätzt.

Welthauptstadt der Musik

Wien wird mit der Austragung des ESC 2026 zeigen, dass es eine weltoffene Gastgeberin ist: die Welthauptstadt der Musik, in der alle willkommen sind. Als offene, vielfältige und moderne Metropole wird die Stadt als lebendiger Kulturraum für alle sichtbar - mit nachhaltigen Impulsen für Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft.

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