Die Stadt Wien - Bäder sind Orte der Erholung, der Bewegung und der Begegnung. Ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Wasser und den damit verbundenen Gefahren ist sehr wichtig.
Viele Maßnahmen sorgen für ein möglichst sicheres Bade-Erlebnis. Eine lückenlose Kontrolle und Absicherung durch die Stadt Wien - Bäder ist jedoch nicht möglich und auch rechtlich nicht vorgesehen.
Allen Besucher*innen muss bewusst sein, dass es im Schwimmbad Risiken gibt. Deshalb ist es wichtig, vorsichtig zu sein und gut aufzupassen. Besonders wichtig ist, dass Erwachsene die Aufsichtspflicht gegenüber Kindern und Jugendliche einhalten.
Den Rahmen für einen sicheren Aufenthalt in den Schwimmbädern bildet die Badeordnung. Sie legt die Regeln in den Bädern fest und ist verbindlich. Die Mitarbeiter*innen der Stadt Wien - Bäder achten darauf, dass sich alle an die Badeordnung halten. Bei Verstößen schreiten sie ein.
Auch bei Belästigung und Diskriminierung sind die Mitarbeiter*innen vor Ort die erste Anlaufstelle.
Die Stadt Wien - Bäder appellieren zudem an die Zivilcourage der Besucher*innen: Achten Sie aufeinander und melden Sie verdächtige Beobachtungen bitte umgehend dem Personal.
Schutz vor Belästigung und Diskriminierung
Haltung der Stadt Wien - Bäder:
- Unser Angebot steht allen Wiener*innen offen, unabhängig des Geschlechts oder der Geschlechtsidentität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters und der sexuellen Orientierung.
- Wir gestalten einen Raum, in dem sich alle Menschen willkommen und wohlfühlen können.
- Wir tolerieren keinerlei Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der Geschlechtsidentität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion oder Weltanschauung, des Alters und der sexuellen Orientierung und stellen uns klar gegen jede Form der Gewalt, sei sie psychisch, physisch oder sexualisiert.
- Ein respektvolles und rücksichtsvolles Miteinander ist die Grundlage für einen erholsamen Aufenthalt. Dafür gelten verbindliche Regeln, insbesondere die Badeordnung. Diese sieht klare Konsequenzen bei Missachtung vor.
- Wir ermutigen unsere Besucher*innen, achtsam miteinander umzugehen und füreinander Verantwortung zu übernehmen. Wir appellieren, auch eigene Wahrnehmungen an unsere Mitarbeiter*innen weiterzugeben.
- Unsere Mitarbeiter*innen sind als präsente und ansprechbare Kontaktpersonen für Anliegen und Wahrnehmungen der Besucher*innen da, um angemessene Unterstützung und Abhilfe zu schaffen.
- Für den Fall des Vorwurfs eines Übergriffs besteht ein klar definierter Ablauf, der sowohl den Kund*innen als auch den Mitarbeiter*innen transparent kommuniziert wird.
Code of Conduct
In Zusammenarbeit mit dem Frauenservice Wien (MA 57) wurde ein Code of Conduct erarbeitet. Dieser legt die grundlegenden Werte, Prinzipien und Verhaltensstandards für den Betrieb der Stadt Wien - Bäder fest. Der Code of Conduct enthält Maßnahmen zur Prävention von Belästigung, Gewalt und Diskriminierung.
Er definiert Ansprechpersonen zur Meldung von Vorkommnissen und klare Prozesse für die Bearbeitung von Vorfällen und Beschwerden.
Ansprechpersonen
Wenn Sie sich in einem Bad belästigt fühlen oder eine Belästigung beobachten, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter*innen vor Ort:
- Alle Mitarbeiter*innen sind geschult und setzen erforderliche Schritte.
- Die Badführung wird vor Ort durch Badebetriebsmeister*innen und deren Stellvertreter*innen wahrgenommen.
Für schriftliche Meldungen stehen Ihnen konkrete Ansprechpersonen zur Verfügung.
Hilfe bei Gewalt
- 24-Stunden Frauennotruf der Stadt Wien
- Weitere Angebote für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen
- Männerberatung Wien
- LGBTIQ in Wien
Notfallknopf - auch Belästigung ist ein Notfall
Jede Form von Belästigung - verbal, nonverbal oder körperlich - hat in den Stadt Wien - Bädern keinen Platz.
Besonders die textilfreien Saunabereiche erfordern Sensibilität und gegenseitigen Respekt.
In den Saunabereichen gibt es einen Notfallknopf, mit dem sofort Hilfe geholt werden kann.
Als Notfall gelten nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch Fälle von Belästigung.
Das Signal per Notfallknopf ermöglicht dem Personal ein unverzügliches Einschreiten.
Kinder- und Jugendschutz
In den Schwimmbädern und Freizeiteinrichtungen der Stadt Wien - Bäder sollen sich Kinder sicher und unbeschwert entfalten können.
Aufsicht von Kindern und Jugendlichen
Wasser birgt gewisse Gefahren. Eine gewissenhafte Aufsicht von Kindern und Jugendlichen am und im Wasser ist daher unerlässlich. Für die Aufsicht sind die aufsichtpflichtigen Personen verantwortlich, zum Beispiel Eltern, Betreuungspersonen oder Lehrerkräfte.
Eine lückenlose Aufsicht durch das Personal der Stadt Wien - Bäder ist rechtlich nicht vorgesehen und auch nicht möglich.
Für Kinder unter 8 Jahren ist der Zutritt und der Aufenthalt im Bad nur in Begleitung einer aufsichtspflichtigen Person erlaubt. Bei älteren Kindern und Jugendlichen entscheiden die Obsorgeberechtigten, ob den Kindern und Jugendlichen ein sicherer Badbesuch zuzutrauen ist.
Sicherheit im Wasser - Schwimmkompetenz von Kindern und Jugendlichen
Wasser birgt vor allem für Nichtschwimmer*innen und ungeübte Schwimmer*innen Gefahren. Schwimmkompetenz bei Kindern ist kein Ersatz für eine entsprechende Aufsicht, aber ein wesentlicher Beitrag für den sicheren Badbesuch.
Die Stadt Wien - Bäder bieten während des Schuljahres Schwimmkurse für Anfänger*innen und während der Sommerferien Intensivkurse an:
Mitarbeiter*innen als Ansprechpersonen
Das Team der Stadt Wien - Bäder ist für Kinder- und Jugendliche die erste Anlaufstelle.
Die Stadt Wien - Bäder arbeiten mit einem eigenen Kinder- und Jugendschutzkonzept. Alle Mitarbeiter*innen haben einen Verhaltenskodex unterschrieben. Anhand einer Risikoanalyse wurden konkrete Verhaltensmaßnahmen festgelegt. Es gibt einen klaren Handlungsplan, wie im Fall eines Vorfalles umzugehen ist. Das Personal wird dazu regelmäßig geschult.
Anlaufstelle für schriftliche und telefonische Anliegen
Für schriftliche und telefonische Eingaben stehen Ihnen bestimmte Ansprechpersonen zur Verfügung.
Schutz vor Diebstahl
Immer wieder kommt es in Freibädern zu Diebstählen.
- Nehmen Sie nur das Notwendige mit. Vermeiden sie wertvolle Gegenstände oder hohe Bargeldsummen im Bad.
- Wertgegenstände sollen nie unbeaufsichtigt am Badeplatz hinterlassen werden. Die Liegedecke, der Rucksack oder das Handtuch sind kein gutes Versteck.
- Wenn möglich, nutzen Sie verschließbare Wertkästchen vor Ort.
Sicher im Wasser - Schwimmkurse
Die Stadt Wien - Bäder bieten während des Schuljahres Schwimmkurse für Anfänger*innen und während der Sommerferien Intensivkurse.
Sie können auch eine Einzelstunde mit Schwimm-Lehrer*innen der Stadt Wien - Bäder vor Ort buchen.
Das Angebot richtet sich an Anfänger*innen aller Altersgruppen. Für Erwachsene und Jugendliche werden eigene Kurse angeboten.
Auch sichere Schwimmer*innen müssen die Baderegeln berücksichtigen.