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Franz-Jonas-Platz - Ergebnisse der Bürger*innen-Beteiligung

Ein Mann hält ein vergrößertes Straßenschild "21., Franz-Jonas-Platz" hoch.
Bezirksvorsteher Georg Papai am Franz-Jonas-Platz

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  • Letzte Aktualisierung: 21.01.2026, 14.09 Uhr
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Der Franz-Jonas-Platz steht vor einer Umgestaltung. Der in die Jahre gekommene Vorplatz des Bahnhofs Floridsdorf soll durch Begrünung und Gestaltungsmaßnahmen zu einem zeitgemäßen, sicheren Wohlfühlort werden. Aufenthaltsqualität, Klimaschutz, Barrierefreiheit und gute Orientierung stehen im Zentrum.

Zeitplan

Gemeinsam mit Aus- und Umbauarbeiten der öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort wird die Umgestaltung in der laufenden Legislaturperiode erfolgen. 2029 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Bürger*innen-Beteiligung

Bürger*innen konnten 3 Monate lang ihre Wünsche für die Umgestaltung am Franz-Jonas-Platz in unterschiedlichen Formaten einbringen - auf der Mitgestalten-Website der Stadt Wien, bei Workshops, im Rahmen einer Publikumsveranstaltung und auf einem Ideenmarktstand vor Ort.

Präsentation am 5. Februar 2026

Die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses liegen nun vor. Insgesamt gingen rund 2.600 Rückmeldungen ein. Diese werden im Rahmen einer öffentlichen Präsentation vorgestellt:

  • Termin: Donnerstag, 5. Februar 2026, 15 bis 18 Uhr
  • Ort: Amtshaus Floridsdorf, 21., Am Spitz 1, im Festsaal der Bezirksvorstehung
Die Vielfalt der eingebrachten Ideen und das große Interesse, sich an diesem Prozess zu beteiligen, haben gezeigt, wie wichtig den Floridsdorfer*innen ihr Bahnhofsvorplatz ist. Die Umgestaltung des Platzes wird DAS Leuchtturmprojekt der nächsten Jahre für Floridsdorf - mit Wirkung für Generationen.

Wünsche und Ideen

Es war ein umfassender Beteiligungsprozess und das Ergebnis ist eindeutig: Die Menschen wünschen sich mehr Aufenthaltsqualität, mehr Grün, bessere Orientierung und mehr Sicherheit.

Konkret wurden folgende Schwerpunkte genannt:

  • Mehr Aufenthaltsqualität
    Der Platz soll nicht nur ein Verkehrsknoten sein, sondern ein Ort zum Verweilen. Dafür braucht es attraktive Sitzgelegenheiten, wettergeschützte Bereiche, Trinkbrunnen, kostenlose WCs, WLAN und Ruhezonen - insbesondere für Jugendliche und ältere Menschen.
  • Grün und Klima
    Der Platz soll deutlich grüner werden. Neben dem Erhalt bestehender Bäume wünschen sich viele neue, großkronige Bäume, begrünte Dächer, Wildblumenflächen und Wasserelemente zur Abkühlung im Sommer, wie zum Beispiel Brunnen oder Sprühduschen.
  • Klare Orientierung und Barrierefreiheit
    Viele empfinden den Platz als unübersichtlich. Verbesserte Wegführung, gute Sichtachsen zwischen Bahnhof, Pius-Parsch-Platz, Franklinstraße und Müller-Passage sowie barrierefreie, rutschfeste Oberflächen wurden als wichtige Anliegen genannt.
  • Lebendige Gestaltung
    Der Platz soll Raum für kreative, öffentliche Nutzungen bieten. Angedacht sind wechselnde Kunstinstallationen, kreative Sitzmöbel und vielfältige Gestaltungselemente.
  • Mehr Sicherheit
    Vor allem in den Unterführungen wünschen sich viele eine bessere Beleuchtung, offene Sichtachsen und eine stärkere Präsenz von Sicherheitskräften sowie sozialer Arbeit.
  • Mehr Struktur für den Fußverkehr
    Der Platz bleibt ein Verkehrsknotenpunkt, aber der Autoverkehr soll deutlich weniger werden. Wichtig sind Lückenschlüsse im Radwegenetz, sichere Abstellplätze und klar geführte Fußwege.
  • Verbindung statt Insel
    Der Platz soll nicht isoliert bleiben. Eine gute Anbindung an die Franklinstraße und den Pius-Parsch-Platz ist gewünscht, ebenso wie die gestalterische Einbindung des künftigen KinderKulturHauses und privater Bauprojekte am ÖBB-Areal.

Mehr Aufenthaltsqualität durch Alkoholverbot

Ein erster Schritt zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität wurde bereits im Februar 2025 mit dem Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz gesetzt.

Kontakt

Bezirksvorstehung des 21. Bezirks

Telefon: +43 1 4000-21110
Kontaktformular

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