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Reform "Kindergarten neu denken" - Umfrage

Der Kindergarten ist entscheidend für die Zukunft und den Einstieg in die Bildungslaufbahn. Er ist ein Ort der Entfaltung, an dem Kinder zum ersten Mal außerhalb der Familie Teil einer Gemeinschaft sind. Er ist ein Ort, an dem Kinder erste Freundschaften schließen und lernen, Konflikte zu lösen. Er ist ein Ort, an dem Kinder wichtige erste Grundfertigkeiten erlernen, soziale Kompetenzen entwickeln, ihre Talente entdecken, ihre Neugier geweckt wird und vieles mehr.

Mit der Reform "Kindergarten neu denken" wird ein zeitgemäßes System geschaffen, um die erste Bildungseinrichtung auf verlässliche, tragfähige und zukunftsfitte Beine zu stellen. Eltern sollen sich darauf verlassen können, dass jedem Kind die gleichen Chancen und die besten Kindergartenplätze ermöglicht werden. Gleichzeitig soll mit konkreten Schritten die Arbeitszufriedenheit der Fachkräfte im elementarpädagogischen Bereich im Mittelpunkt stehen und Wege für bessere Rahmenbedingungen gefunden werden.

"Kindergarten neu denken" umfasst 3 große Bereiche:

  • Verbesserung des pädagogischen Rahmens
  • Reformierung des Fördersystems
  • Modernisierung der Verwaltung

Schwerpunkte der Umfrage

Als Grundlage für die Verbesserungen im pädagogischen Bereich wurde eine breite Befragung durchgeführt. Das Ziel war es unter anderem zu erfahren, wie es Fachkräften im elementarpädagogischen Bereich im Berufsalltag geht, mit welchen Herausforderungen sie konfrontiert sind, wo Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, welche Ideen sie einbringen möchten.

Folgende Themenbereiche wurden abgefragt:

  • Motivation der Befragten: Energiequellen und Belastungen
  • Alltag: Stärken, Verbesserungen, wirksames Arbeiten, zeitintensive Aufgaben
  • Randzeiten, Bring- und Abholprozesse
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Obsorgeberechtigten: Herausforderungen und Mitwirkung
  • Bildungsarbeit: Aufgaben, Inklusion, Sprachförderung, externe Einrichtungen
  • Attraktivierung und die Idee der Befragten

Ergebnisse der Umfrage

Die Befragung hat unter anderem ergeben, dass sich die Teilnehmer*innen verbindlichere Elternarbeit, klarere Pflichten und mehr Handhabe bei fehlender Mitwirkung wünschen. Der Personalmangel beziehungsweise der Personalschlüssel wurden in mehreren Fragestellungen als häufigste Herausforderung genannt. Vor allem in Zusammenhang mit Inklusion und Sprachförderung werden große Gruppen als beeinträchtigend gesehen.

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