
Die "Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche" bündelt zentrale Grundsätze, um die Rechte von jungen Menschen im digitalen Raum konsequent zu fördern und zu schützen. Sie wurde 2026 vom Wiener Gemeinderat beschlossen und sorgt dafür, dass das Internet für die jüngsten Wiener*innen ein sicherer, fairer und chancenreicher Ort bleibt.
Ein Prozess von und für junge Menschen
Die Charta wurde nicht über die Köpfe der Zielgruppe hinweg entschieden, sondern in einem intensiven, mehrstufigen Beteiligungsprozess gemeinsam mit ihnen entwickelt:
- Jugend-Workshops und Schüler*innen-Tage: In Zusammenarbeit mit Safer Internet erarbeiteten rund 100 Schüler*innen die wichtigsten Kern-Aspekte zu Rechten im Netz.
- Breite Online-Beteiligung: Über 200 junge Wiener*innen brachten ihre Ideen und Sorgen zu Themen wie Schutz vor Hass im Netz, digitale Bildung, Datenschutz und Chancengleichheit ein.
- Gemeinsame Entwicklung: Das Menschenrechtsbüro der Stadt Wien und die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien werteten diese Ergebnisse aus und formulierten daraus den finalen Text der Charta.
Die fertige Charta im Detail
Der Entstehungsprozess ist abgeschlossen. Die vollständigen Inhalte, alle thematischen Schwerpunkte (von Inklusion bis hin zu digitalen Gesundheitsdiensten) sowie Best-Practice-Beispiele der Stadt Wien finden Sie hier:
Wiener Charta für digitale Rechte für Kinder und Jugendliche